| Peter Lehmann Antipsychiatrieverlag
Allgemeine Geschäftsbedingungen
(AGB) | Verleger
Peter Lehmann | Publikationen
| Mailinglisten
| Haftungsausschluss
| home
| zurück
zur letzten Seite
Über den Antipsychiatrieverlag |
|
Das Programm unseres Antipsychiatrieverlags ist orientiert an den Interessen
Psychiatriebetroffener, die Wert auf Selbstbestimmung und körperliche
Unversehrtheit legen. Peter
Lehmann, der Verleger, kennt die Probleme Psychiatriebetroffener aus eigener
Erfahrung. Um sich von Zensurversuchen normaler Verlage zu befreien, gründete
er 1986 einen eigenen Verlag. Angeschlossene Versandbuchhandlung ab 1992. ölig
weigniederlassung in Großbritannien seit 2003, in den USA seit 2004. Der
Antipsychiatrieverlag ist völlig unabhängig, hat keinerlei Verbindung
zur Pharmaindustrie und von ihr abhängigen Organisationen, ebensowenig zu Scientology
und anderen Sekten und Dogmatikern aller Couleur. Neben Gesundheit ist nichts
wertvoller als Freiheit und Unabhängigkeit. Antipsychiatrie
wird vom Antipsychiatrieverlag als undogmatische und humanistische Bewegung
verstanden. Das griechische "Anti" bedeutet mehr als einfach nur "gegen". Es heißt
auch "alternativ", "gegenüber" oder "unabhängig". Freunde
der Zwangspsychiatrie und Pharmaindustrie stehen deshalb der modernen,
nutzergetragenen humanistischen Antipsychiatrie besonders erbittert gegenüber. Im
Antipsychiatrieverlag wird Literatur publiziert, die von Widerspruchsgeist
und der grundlegenden Erkenntnis erfüllt ist, dass (1) die Psychiatrie als
naturwissenschaftliche Disziplin dem Anspruch, psychische Probleme überwiegend
sozialer Natur zu lösen, nicht gerecht werden kann, (2) ihre Gewaltbereitschaft
und -anwendung eine Bedrohung darstellen und (3) ihre Diagnostik den Blick auf
die wirklichen Probleme des einzelnen Menschen verstellt. Deshalb engagiert
sich antipsychiatrische Literatur für (1) den Aufbau angemessener
und wirksamer Hilfe für Menschen in psychosozialer Not, (2) ihre rechtliche Gleichstellung
mit normalen Kranken, (3) ihre Organisierung und die Zusammenarbeit mit anderen
Menschenrechts- oder Selbsthilfegruppen, (4) die Unterstützung beim selbstbestimmten
Absetzen psychiatrischer Psychopharmaka und die Verwendung alternativer psychotroper
(die Psyche beeinflussender) und weniger giftiger Substanzen und das Verbot des
Elektroschocks, (5) neue mehr oder weniger institutionsabhängige
Formen des Lebens mit Verrücktheit und Andersartigkeit sowie (6) Toleranz, Respekt
und Wertschätzung von Vielfalt auf allen Ebenen des Lebens. Statt Psychiatriebetroffene
zu missbrauchen, um O-Töne zu liefern, die dann doch wieder von Profis interpretiert
werden, werden Beiträge Psychiatriebetroffener im Antipsychiatrieverlag ernst
genommen und bezahlt wie andere Beiträge auch. |