Homepage des Antipsychiatrieverlags


Artikel / Dokumentationen / Nachrufe

Reinhard Wojke

* 27. März 1957 in Hellendorf, Region Hannover          † Ende Oktober 2021 in Berlin



Über Reinhard

Reinhard hat sich Ende Oktober 2021 im Alter von 64 Jahren das Leben genommen.

Er hat vieles erlebt: Er war anerkannter Kriegsdienstverweigerer, ehemaliger »erster Schüler« des Shiatsu-Lehrers Kishi Sensei, dessen Lehrerin Gingo Sensei im damals Anfang 20jährigen Reinhard einen alten Shintomeister erkannte. Der Name dessen Seele war Tai Kenzo, entsprechend wählte Reinhard »tai-kenzo@online.de« als seine Emailadresse. 1975 kam er erstmals in Kontakt mit der Anstaltspsychiatrie, 2008 das letzte Mal. 2004 war er in Berlin Gründer der Musikgruppe Pinjuckel. Beruflich ausgebildet war Reinhard als Bäcker, als Physiotherapeut und Motopädagoge. Seit 1993 war er Frührentner, er lebte von Grundsicherung. Er hinterlässt zwei Söhne und zwei Enkel. Sein (einziger) Bruder ist vor ein paar Monaten gestorben. Und er hinterlässt einen großen Kreis von Mitstreiterinnen und -streitern sowie verschiedene ihn wertschätzende Gruppen.

Reinhards wohl letztes Lebenszeichen stammt vom 26. Oktober 2021. An diesem Tag speicherte er eine Datei ab, die er für mich bearbeitet und mir geschickt hat. Reinhard war nicht nur mein Computerberater, den ich immer um Rat fragen konnte. Wenn Not am Mann war, kam er sofort zu mir hergeradelt, um das Problem zu lösen – meist mit leckeren Schoko-Croissants im Gepäck. Besonders wertvoll für meine Arbeit als Buchverleger waren seine Kenntnisse, wie man PDF-Dateien für Buchcover herstellt, so dass ich den komplizierten Anforderungen von Druckereien genügen konnte. Wegen Corona und seiner Fußverletzung, die ihm das Treppensteigen erschwerte, hatten unsere Treffen in letzter Zeit abgenommen.

Bei den vielen Arbeitstreffen sprachen wir natürlich auch über Persönliches. So bekam ich vor ein paar Jahren mit, wie er sich immer mehr in seine Selbsthilfe-Aktivitäten hineinsteigerte, nicht mehr schlafen konnte und wegen eines neuen »Höhenflugs« in der Psychiatrie bruchlandete. Es war 2008 am Heiligen Abend, als ich ihn in der psychiatrischen Friedrich von Bodelschwingh-Klinik in Berlin-Wilmersdorf besuchte, in der er kurz zuvor eingeliefert worden war. Ich fand ihn vollgepumpt mit Neuroleptika, aber doch so klar, dass er seinen Wunsch nach Unterstützung äußern konnte. Glücklicherweise hatte ich noch Kontakt zur Rechtsanwältin Helga Wullweber. Obwohl schon schwerkrank, half sie ihm, wieder freizukommen und seinen zwangsverordneten »Betreuer« schnellstmöglich wieder loszuwerden. Diese Erfahrung verband uns auf Dauer.




Foto von Reinhard Wojke
29. Juni 2016

Kennengelernt hatte ich Reinhard 2004 in Kassel bei der Jahrestagung des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener (BPE). Ab diesem Jahr machte er hingebungsvoll den BPE-Rundbrief. Als dessen Redakteur sprach er sich oft mit mir ab, da ich seit 2000 BPE-Webmaster war. Da er oft unter spärlich ankommenden Beiträgen des BPE-Vorstands litt, war er dankbar für meine Angebote, längere Artikel beizusteuern, und wenn er noch Seitenfüller brauchte, konnte ich auf die Schnelle mit Buchrezensionen in gewünschter Länge aushelfen. Seine Tätigkeit für den BPE beschränkte sich nicht auf den Rundbrief. Bei DGPPN-Kongressen vertrat er den BPE an Infoständen, und beim Weltkongress »Psychiatrische Zwangsbehandlung – Ein Überblick« des psychiatrischen Weltverbands 2007 in Dresden dokumentierte er für Psychiatriebetroffene wichtige Beiträge mit Photoapparat und Videokamera. Er hatte Dorothea Bucks Rede vorher in Hamburg aufgezeichnet, da sie nicht sicher war, 2007 noch zu leben, so dass ihr beeindruckender Hauptvortrag »70 Jahre Zwang in deutschen Psychiatrien – erlebt und miterlebt« in Dresden gezeigt werden konnte und bis heute als Videodokument im Internet verfügbar ist.

2005 waren wir beide Gründungsmitglieder der Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P). Die Gründung eines seriösen, ohne Gebrüll und Beleidigungen argumentierenden und für Betroffene repräsentativen Vereins war nötig geworden, um die Interessen Psychiatriebetroffener in den verschiedenen Berliner Gremien vertreten zu können. Reinhard war mit seinem klaren und ruhigen Auftreten für diese Aufgabe prädestiniert.

Parallel zum BPE-Rundbrief layoutete Reinhard noch die beiden Ausgaben der Berliner Selbsthilfezeitung »WELTENwandel« von 2016 und 2018 sowie zehn Ausgaben des »Leuchtfeuer« (Journal des Landesverbands Psychiatrie-Erfahrene Rheinland-Pfalz bzw. der NetzG-RLP e.V. – Netzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit in Rheinland-Pfalz, wie es sich nach seinem kollektiven Austritt aus dem BPE umbenannt hat). Er layoutete auch die industrieunabhängigen »Aufklärungsbögen Antidepressiva« und »Aufklärungsbögen Antipsychotika«, die die NetzG-RLP in Zusammenarbeit mit verschiedenen psychiatrischen Kliniken in Rheinland-Pfalz und Psychiatriekritikern 2017-2018 erstellt hat.

Und es war wiederum Reinhard, der seit 2016 die Dokumentationen unserer jährlichen Expertentagungen »Psychexit – Auf dem Weg zum Curriculum ›Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika‹« layoutete. Aber er war nicht nur Layouter der Dokumentation; von Anfang an war er Mitglied der Psychexit-AG, plante inhaltlich und organisatorisch die Tagungen mit, war als BOP&P-Vorstandsmitglied zusammen mit Martina Gauder und Andreas Liebke für die Antragstellung beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin, für die Organisation der Tagungen und für ihre Abrechnung verantwortlich.

Irgendwann wurde den dreien, die sich vielfältig im Selbsthilfebereich betätigten, ihre BOP&P-Vorstandstätigkeit zuviel, so dass sie Ende 2018 zwar noch beim Paritätischen Wohlfahrtsverband den Finanzierungsantrag für die für das nächste Jahr anstehende Psychexit5-Veranstaltung einreichten, Anfang 2019 aber zur Vorstandswahl nicht mehr antraten. Ein neuer Vorstand wurde gewählt, der jedoch die Annahme der bewilligten Gelder monatelang hinauszögerte, bis die Psychexit-Tagung 2019 wegen zu kurzer Vorbereitungszeit zu scheitern drohte. Als BOP&P-Schirmherr machte ich dies öffentlich und legte diese Funktion nieder. Reinhard druckte meine Erklärung im Herbst 2019 im BPE-Rundbrief ab. Fortan sah er sich Anfeindungen im BPE-Vorstand gegenüber, dem auch Mitglieder des BOP&P-Vorstands angehörten. Er durfte nicht mehr – wie die Jahre zuvor – an Videokonferenzen des BPE-Vorstands teilnehmen. Dieser entzog ihm dann im Frühjahr 2020 die Aufgabe als Rundbrief-Redakteur. Am 29. April 2021 teilte mir Reinhard mit, dass er nicht mehr Mitglied des BPE sei.

Am 6. August 2021 ließ ihn dann Dr. Johanna Rothe vom BOP&P-Vorstand, dem zu diesem Zeitpunkt außer ihr noch Iris Hölling und Dr. Jasna Russo angehören, in einer E-Mail wissen, dass er den Verein geschädigt habe und aus ihm verstoßen worden sei:

»Lieber Reinhard, ich teile dir hiermit mit, dass wir dich bei unserer gestrigen Mitgliederversammlung wegen mehrfachem vereinsschädigendem Verhalten aus dem Verein ausgeschlossen haben. Du bist daher ab sofort kein BOP&P-Mitglied mehr. Mit freundlichen Grüßen...«
Foto von Reinhard Wojke
BPE-Tagung in Kassel
10. Oktober 2004

Reinhard hatte Anfragen des BOP&P-Vorstands zu seiner ehemaligen Vorstandstätigkeit im gleichen Schneckentempo beantwortet wie zuvor der neue BOP&P-Vorstand Anliegen der Psychexit-AG. Er, der über Jahre hinweg die jährlichen Kassen- und Tätigkeitsberichte des Vereins entworfen bzw. verfasst und mit seinen übrigen Vorstandsmitgliedern die Finanzanträge für BOP&P als Landesorganisation und für die einzelnen Selbsthilfegruppen gestellt hatte, konnte nun nicht mehr die Anliegen Psychiatriebetroffener in Beiräten unterstützen, in denen er den Verein vertreten hatte. Auch die jährlichen Weihnachtsfeiern bei BOP&P, das gemütliche Zusammensein, das miteinander Plaudern und das gemeinsame Singen waren jetzt passé.

»Um hier zu überleben, brauche ich Ziele; zum Beispiel: Eine Zeitung machen«, schrieb er 2004 in Der Bunte Spleen, der Selbsthilfezeitung der Berliner Pinel-Gesellschaft. »Ein Sprachrohr sein für viele« wollte er:

»Nun gibt es schon wieder viel Arbeit, aber ich freue mich drauf, weiter zu wachsen und in Frieden zu leben. Dabei ist es nicht von Nöten, alles stillschweigend zu betrachten, nein, es ist gut, sich einzubringen und damit was zu verändern.«

Überlebenswichtige Ziele seien innere Harmonie und innerer Humor.

In dem Buch »Der Sinn meiner Psychose« findet sich Reinhards Text »Der Weg des Herzens und wie meine Psychose mich dabei begleitet hat«. Hier beschreibt er, wie ihn als Jugendlicher sein Vater fast erwürgt hätte, wäre seine Mutter nicht dazwischengegangen, wie sich just in diesem Moment seine Wahrnehmung änderte, wie er die Erde von ganz weit oben sah, in den Kosmos hinausschoss, einen Tunnel und ein weißes Licht sah. Seine Nahtoderfahrung brachte ihm diese Gewissheit, so seine Worte:

»Sterben ist ganz einfach. Nur eine Sekunde, und du bist da im Kosmos, im weißen Licht, spürst Ewigkeit und Frieden... Im Nachhinein kann ich Vater nur dankbar sein, dass er mir damit die Angst vor dem Sterben genommen hat und der Tod für mich eine außersinnliche Erfahrung wurde.«

Tragisch, dass all seine Mitstreiterinnen und -streiter, die seinen Freundeskreis bildeten, ihn nicht wieder zum innerlichen Lachen bringen konnten, als ihm sein innerer Humor abhanden kam, und dass er von sich aus jene Todeserfahrung machen wollte, die uns doch alle früher oder später in der Regel von alleine aufsucht.

»I am tired, I am weary, I could sleep for a thousand years« (»Ich bin erschöpft, ich bin müde, ich könnte tausend Jahre lang schlafen«)

sang Lou Reed, Elektroschock-Überlebender, 1965 in seinem Lied »Venus in Furs« (»Venus im Pelz«). Dieses Lied hörte Reinhard innerlich, so sein Bericht von 2013, als er 1978 in einer Psychiatrie in Süddeutschland gelandet war, bevor man ihn fixierte und mit Haldol niederspritzte.

Foto von Reinhard Wojke, Jutta Crämer, N.N. und Gitta Dressel (von links)
Mit Jutta Crämer (Vorsitzende des Landesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen Berlin e.V.), N.N. und Gitta Dressel (Leiterin des Tageszentrums S-Bahnhof Berlin-Schöneberg) (von links)
30. Mai 2005
»Du, lass dich nicht verbrauchen
Gebrauche deine Zeit
Du kannst nicht untertauchen
Du brauchst uns und wir brauchen
Grad deine Heiterkeit
Grad deine Heiterkeit«

sang Reinhard in dem von Wolf Biermann geschriebenen Lied »Ermutigung« mit seiner Gruppe Pinjuckel, als er Anfang der 2000er-Jahre voller Hoffnung und Elan in den Selbsthilfebereich einstieg. Jetzt, im Herbst 2021, hatte Reinhard seine Heiterkeit verloren, er war todmüde geworden.

Ruhe in Frieden, Reinhard, ich trauere um dich und vermisse dich und deine Heiterkeit und weiß, wie mir geht es vielen anderen auch.

Peter Lehmann

Persönliche Artikel von und über Reinhard Wojke

Psychiatriepolitische Artikel von Reinhard Wojke

Nachrufe

Der trialogische Beirat der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Charité Mitte, trauert um den Tod von Reinhard Wojke. Herr Wojke war Gründungsmitglied des Beirats und von Anfang an intensiv an allen Beratungen und Besprechungen beteiligt. Er hat sich mit großem Einsatz für die Interessen der Patientinnen und Patienten engagiert und zu allen Fragen des klinischen Umgangs, aber auch Themen der Forschung und Lehre konsequent die Sichtweise der Betroffenen eingebracht.

Seine engagierte Arbeit, große Erfahrung, humanitäre Gesinnung und beeindruckende Menschlichkeit werden uns sehr fehlen. Wir drücken allen Angehörigen, Freundinnen und Freunden unseren Dank aus.

Mit herzlichem Beileid,

Prof. Dr. med., Dr. phil. Andreas Heinz, Klinikdirektor


Reinhard hat seit Eröffnung der Berliner Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie (BIP) im Jahr 2011 die dortige Betroffenen-Sprechstunde übernommen und 10 Jahre in diesem Rahmen zahllose hilfesuchende Menschen beraten. Im selben Zeitraum war er auch im Beirat der BIP. Er vertrat dort immer engagiert und mit großem Einsatz, aber auch großem Verständnis für andere Perspektiven die Anliegen der Psychiatrie-Erfahrenen und -Betroffenen. Insbesondere hinterfragte er hier immer wieder die Notwendigkeit und Angemessenheit von psychiatrischen Zwangsmaßnahmen aller Art.

Im Rückblick auf diese gemeinsame Zeit bleibt uns neben seinem großen Fachwissen vor allem seine menschliche, großzügige, humorvolle und tolerante Art des Umgangs mit unseren Klient*innen wie auch dem BIP-Team im Gedächtnis.

Wir werden Reinhard sehr vermissen!

Stefan Weigand (Projektleitung) für das gesamte BIP-Team

Foto von Reinhard Wojke
22. Dezember 2015

Ich kannte Reinhard seit 2004. Mit ihm habe ich einen Freund verloren. Bei meinen Besuchen in Berlin tranken wir abends in der Kneipe bei ihm ums Eck einen Espresso und ein Weizenbier oder genossen in der Gaststätte Witwe Bolte unser knusprigstes Hähnchen und deutsche Hausmannskost. Diese Zusammenkünfte waren obligatorisch, wie auch unser Austausch über Selbsthilfe, Psychiatrie, Akzeptanz durch Psychiater sowie unsere Visionen von einer humanistischen Psychiatrie. Es waren emotionale, schöne, entspannte und sorgenfreie Gespräche. Meine Fahrten nach Berlin müssen jetzt ohne diesen Höhepunkt auskommen.

Franz-Josef Wagner, 2. Vorsitzender von NetzG-RLP – Landesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit Rheinland-Pfalz e.V.


Mit großer Betroffenheit haben wir vom Ableben Reinhard Wojkes Kenntnis erhalten. Reinhard war über 20 Jahre auf verschiedensten Ebenen mit Pinel verbunden.

Ob zunächst als Nutzer von Angeboten, dann als Mitdenker und Entwickler von Alternativen (zuvorderst der Krisenpension), als Mitforschender in Fragen von Klientenzufriedenheit und Polypharmazie, als Liedermacher, Redakteur vom Bunten Spleen (aber auch anderen Veröffentlichungen wie dem BPE-Rundbrief), Künstler, Computer-Spezi, Schauspieler, Planer, Stratege, Gesellschaftervertreter und nicht zuletzt Mitglied des trialogischen Beirats von Netzwerk Pinel.

Als wir in diesem Beirat von Reinhards Hinscheiden hörten, fand dies ein vielfältiges Echo: Reinhard war streitbar, hat die Dinge immer wieder richtiggestellt und sich stets äußerst engagiert für die Belange betroffener Menschen eingesetzt. Er war nie bequem, konnte anstrengend sein für sein Gegenüber, eine Herausforderung – er hatte eine Sendung. Gleichzeitig war er freundlich und verbindlich, immer auf der Suche nach Gemeinsamkeiten und Lösungsmöglichkeiten. Und dies nicht nur als Person sondern auch im Rahmen seiner vielfältigen administrativen Aufgaben, die ihm im Laufe seines bewegten Lebens zugewachsen sind: in dem von ihm mitbegründeten Betroffenenverein ebenso wie in den verschiedenen Ausschüssen und Kommissionen auf Landes- und Bundesebene. Ein Ausdruck dieser lebenslangen Bemühung ist die enge Kooperation mit Angehörigen und deren Berliner Verband, die er persönlich wie organisatorisch energisch betrieb.

Trialog auf Augenhöhe – das war vielleicht das ihm wichtigste Thema, zumindest bei uns im Beirat. Seid Ihr immer noch auf dem richtigen Weg? pflegte er zu fragen. Wie sieht es mit der Qualität der Arbeit aus? Hat sich bei Pinel was mit Polypharmazie verändert? (Denn der selbstständige informiert kritische Umgang mit Medikation war bis zum Schluss zentrales Anliegen.) Achtet Ihr auf eine angemessene Sprache? Ist Eure Dokumentation so, dass sie auch gemeinsam mit dem Nutzer hätte geschrieben werden können? Habt Ihr Betroffene als Mitarbeiter auf Augenhöhe in Euren Teams und werden sie auch angemessen bezahlt? Ist es heute Trialog oder eher doch »Trialüg«?

Reinhard Wojke, Klaus Laupichler, Margret Osterfeld, Franz-Josef Wagner und Peter Lehmann (von links)
Mit Klaus Laupichler, Margret Osterfeld, Franz-Josef Wagner und Peter Lehmann (von links) bei der Jahrestagung der Aktion Psychisch Kranke e.V. (»Gleichberechtigt mittendrin – Partizipation und Teilhabe«), Rathaus Schöneberg, Berlin
6. November 2012

Reinhard hat immer gefragt und nachgefragt und nochmal nachgefragt. Vielseitig wie er war hat er aber immer auch noch vieles andere gemacht. In der Krisenpension war er nicht nur ein konzeptioneller Entwickler sondern auch ein hervorragender Begleiter von Menschen in heftigsten Krisen, kreativ darin, das zu finden, was dem Gegenüber gerade guttat. Er konnte auch backen (als gelernter Bäcker), mit Körperübungen unterstützen (als gelernter Physiotherapeut), malen, Theater spielen, singen, Lieder schreiben, Texte erzeugen und redigieren. Und nicht zuletzt war er auch stolzer begeisterter Vater und Großvater.

Er war ein Kämpfer, aber nie militant, immer auf der Suche nach einem gemeinsamen Weg.

Zum Schluss – mit manchen Knüppeln, die ihm in der letzten Zeit zwischen die Beine geworfen worden waren – war er müde geworden, wir haben das Leuchten in seinen Augen vermisst.

Reinhard, Du wirst unserer Bewegung hin zu einem anderen, besseren Zusammenleben fehlen. Du fehlst uns.

Pinel-Gesellschaft


Meine Gedanken sind bei Reinhard Wojke und all denen, die ihm nahestanden bzw. ihn gekannt haben. Ich habe Herrn Wojke immer als herzensengagierten und in der Sache streitbaren aber immer empathischen Menschen erlebt, der mit seinen Lebenserfahrungen und seiner Persönlichkeit alles daran setzte, die Welt – und damit meine ich nicht nur, aber besonders die psychiatrische Welt – zu einem besseren Ort zu machen. Er wird uns allen fehlen, aber in unseren Erinnerungen weiterleben und so auch weiter zu einem lebendigen Psychiatrie-Diskurs beitragen. Ich habe mich sehr gefreut, ihn zumindest für einen kurzen Zeitabschnitt erlebt haben zu dürfen. Ich möchte Ihnen auf diesem Weg mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken.

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung – Landesbeauftragter für Psychiatrie – Dr. Thomas Götz


»Sterben ist ganz einfach. Nur eine Sekunde, und du bist da im Kosmos, im weißen Licht, spürst Ewigkeit und Frieden...«
(Reinhard Wojke im Buch »Der Sinn meiner Psychose«)

Reinhard Wojke ist von uns gegangen. Er hat sich überall dort, wo wir Zeit mit ihm verbringen konnten, mit Herz und Leidenschaft die Sichtweisen der Betroffenen eingebracht. Wir werden seine engagierte Arbeit, seine große Erfahrung, seine kritischen Nachfragen und auch seinen Humor sehr vermissen.

Unsere herzliche Anteilnahme gilt insbesondere seiner Familie und seinen Freundinnen und Freunden.

Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V., Referate Soziale Psychiatrie und Queere Lebensweisen, i.A. Uwe Brohl-Zubert


Wir trauern um Reinhard Wojke, einen Mitstreiter, Kooperationspartner und stets kritischen Wegbegleiter des ApK Berlin, der sich für die Rechte der Psychiatrie-Erfahrenen engagierte, zu dem das soziale Netzwerk immer dazu gehörte.

Lange bevor ich Reinhard kennen lernte, hatte ich seinen Namen schon oft gehört. Fachkundig und mit hoher Sensibilität für Sprache belebte er die Gremienarbeit. Seine Fähigkeit hinzuhören, zu reflektieren und Denkanstöße zu geben, belohnte jede/n Gesprächspartner*in mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen. Er scheute keinen Konflikt, war streitbar, hartnäckig und unbequem. Und er blieb dabei immer konstruktiv, suchte nach Lösungswegen. Das war nicht einfach im Kampf um die Rechte Psychiatrie-Erfahrener.

Seinem langjährigen politischen Wirken und seiner humanistischen Gesinnung gilt meine Anerkennung.

Gudrun Weißenborn – Projektleitung im Landesverband Angehörige psychisch erkrankter Menschen Berlin e.V.


Reinhard Wojke, sein Weggang ist für mich unfassbar.

In all den Jahren meiner Mitarbeit im ApK Berlin war Reinhard Wojke für mich immer einer der führenden Vertreter der Selbsthilfe und Ansprechpartner für die seelisch beeinträchtigten Menschen in Berlin. Seine Arbeit stand unter dem Motto: »Gemeinsam sind wir stark.« Leider ist dann unser Versuch, gemeinsam mit beiden Verbänden – BOP&P und ApK – etwas in der Psychiatrie zu bewegen, nicht zustande gekommen.

Trotz alledem haben wir uns gemeinsam auf unzähligen Veranstaltungen für die Rechte der Betroffenen eingesetzt; auch gemeinsam Veranstaltungen durchgeführt. Er war für die Sache immer engagiert und streitbar. Insofern schaue ich dankbar auf die Zeit zurück, wo wir in den trialogischen Beiräten der Pinel-Gesellschaft und auch in der Klinik für Psychiatrie der Charité Mitte konkrete trialogische Arbeit für die Betroffenen und Patienten leisten konnten.

Sein Weggang ist für die Berliner Selbsthilfearbeit in der Psychiatrie – für Betroffene und Angehörige – ein unermesslicher Verlust. Ich bin sehr traurig.

Jutta Crämer – Vorstandsmitglied 2000-2008 Landesverband Angehörige psychisch erkrankter Menschen Berlin e.V.


Ich bin dankbar, Reinhard kennengelernt zu haben! Ein so angenehm ruhiger und trotzdem mitteilsamer Mensch mit großem Wissen. Der Ausschluss aus dem BOP&P e.V. ist mir unerklärlich. Dabei hätte es den Verein ohne ihn doch erst gar nicht gegeben.

Sabine Haller, Koordinatorin der Veranstaltungsreihe »Psychopharmaka? Kritischer Trialog«


Reinhard Wojke lebt nicht mehr. Große Trauer um einen geschätzten Berliner Selbsthilfeaktivisten und -Freund

Gangolf Peitz & Freundeskreis, Selbsthilfen SeelenLaute Saar / SeelenWorte RLP (Saarbrücken und Saarburg/Trier, 29.11.2021)


Reinhard hatte ein kritisches Verhältnis zu Psychopharmaka, insbesondere was Polypharmazie und Hochdosierung betraf. Insofern war sein Engagement für die Psychexit-AG folgerichtig, mit der wir Anfang 2016 begannen. Wir haben oft bei Peter getagt, der uns dabei bekochte. Und bevor wir dann mit der eigentlichen Arbeit – der Vor- und Nachbereitung unserer Psychexit-Tagungen – anfingen, hatten wir viel Zeit, uns darüber auszutauschen, was uns so alles beschäftigte.

Wenn wir nun auf die vergangenen Jahre zurückblicken, sehen wir Reinhard so vor uns: verlässlich, hilfsbereit, sanftmütig, ohne jedes Arg, neugierig, geduldig. Er war eine guter Beobachter und Zuhörer, offen und mit der Haltung, auch der oder die andere könnte Recht haben. Er war vorsichtig mit Ratschlägen (weil das auch Schläge sein können, hat er gesagt), technisch versiert und ungemein kenntnisreich. Wir schätzten seinen feinen Humor und seine kooperative Grundeinstellung: Verbindendes suchen, Trennendes erörtern. Kurz gesagt: Reinhard war ein Schatz. Wir leiden unermesslich unter seinem Verlust.

Psychexit-AG


Reinhard Wojke hat sein Leben beendet. Dies ist sehr traurig. Er war ein besonderer Mensch, der bei allen Belastungen seines Lebens weder den Willen an einer Verbesserung der Behandlung psychiatrieerfahrener Menschen noch seinen Humor zu verlieren schien. Ich habe mich immer gefreut, wenn wir uns bei Anlässen wie der Gedenkveranstaltung »T4-Opfer nicht vergessen«, der BPE-Tagung oder einer der Workshops des Dachverbandes zur Förderung von Peerarbeit getroffen haben. Auf einer unserer Tagungen zu Familien mit psychisch erkrankten Eltern war er der erste psychiatrieerfahrene Mensch, der eindrücklich und liebevoll von seinen Erfahrungen als Vater und Elternteil sprach – und auch von seiner Not, sich und seinen Söhnen gerecht werden zu wollen.

Reinhard Wojke konnte humorvoll und kämpferisch zugleich sein, präzise, spielerisch und kurz darauf wieder sehr ernst und hartnäckig für das eintreten, was ihm wichtig war: Begegnung von Mensch zu Mensch unabhängig von seinen Rollen und Zuschreibungen, Respekt vor Psychiatrie-Erfahrungen, eine bessere Psychiatrie. Ich bin froh, ihm begegnet zu sein.

Birgit Görres, Geschäftsführerin, Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.

Foto von Reinhard Wojke
Bei der Gedenkveranstaltung »T4-Opfer nicht vergessen«, Berlin
6. September 2008

Die Berliner Gesellschaft für Soziale Psychiatrie betrauert den Tod von Reinhard Wojke. Reinhard war ein engagierter Streiter für die Rechte von Menschen mit psychischer Erkrankung und hat sich an vielfältigen Orten, sei es im Landesbeirat für psychische Gesundheit, der BIP und deren Beirat sowie der Initiative »Psychexit« und anderswo, für die Interessen der Psychiatrieerfahrenen eingesetzt und viel erreicht. Die BGSP und besonders ich selbst habe Reinhard hierbei als einen Menschen kennengelernt, der dezidierte Standpunkte vertrat, aber dennoch immer darum bemüht war, dass der Gesprächsfaden nicht abriss. Nun ist sein eigener Faden gerissen – wir werden ihn jedoch in guter und ehrender Erinnerung behalten.

Christian Reumschüssel-Wienert, 1. Vorsitzender der Berliner Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.


Reinhard Wojke lebt nicht mehr

in: SeelenLaute – Selbsthilfezeitung für seelische Gesundheit im deutschsprachigen Raum (Saarburg & Saarbrücken), Nr. 52 (Dezember 2021), S. 2


Peter Lehmann: Nachruf auf Reinhard Wojke

in: Rundbrief des Bayerischen Landesverbands Psychiatrie-Erfahrener e.V. (Augsburg), 2021, Nr. 4, S. 4-5


Peter Lehmann: Nachruf auf Reinhard Wojke

in: Lautbriefrundsprecher – Zeitung für Psychiatrie-Erfahrene in Deutschland (Bochum), 2021, Nr. 5, S. 24-25


Ich lernte Reinhard bei Peter Lehmann kennen, als ich bei den Planungsvorbereitungen zum zweiten Fachtag Teil der Arbeitsgruppe Psychexit wurde. Reinhard habe ich in Erinnerung: im Karohemd mit einem langen Bart, eine Zigarette drehend & gemeinsam mit mir auf dem Balkon genießend, ruhig, ein guter Zuhörer, der über das Gesagte nachdenkt & dann präzise nachfragt oder wichtige Aspekte aufzeigt, ein Genießer beim Essen & Trinken.

Selbst gerne Vater, war es für Reinhard selbstverständlich, dass ich mein zweites Kind als Baby mit zu unseren Orga-Treffen brachte. Er schmunzelte über jede kindliche Anwandlung, auch wenn sie noch so laut war, und freute sich über die Entwicklungsschritte, die er im ersten Jahr von Monat zu Monat beobachten konnte.

Sein jüngerer Sohn gab uns gestern auf der Trauerfeier einen berührenden Einblick in Reinhards Wesen als Vater: kreativ, phantasievoll, seine handwerklichen Fähigkeiten einsetzend, um besondere Momente zu schaffen. Eltern heute nennen das: #makingmemories. Erinnerungen, die für immer bleiben.

Als ich meinem älteren Kind, welches unsere Gruppe seit der Corona-Pandemie vom Bildschirm der Zoom-Meeting kennt, erzählte, dass Reinhard gestorben sei und ich traurig, fragte es: »Der mit den vielen Büchern hinter ihm (Peter)?« Nein, sagte ich. »Oh, dann der mit dem langen Bart? Wie schade!« Ja. Schade, und mehr als das.

Ein Spruch, der mich durch Trauer trägt in den letzten Jahren, ist dieser: »Du bist nicht mehr da, wo du warst, Aber du bist überall, wo wir sind.« Auch wenn Reinhard auf der »anderen Seite des Weges« ist, wie es auf der Trauerfeier hieß, trägt jeder, der Reinhard kannte, etwas von ihm weiter in sich. Das hier ist Reinhards Haltung, die ich weiter trage:

»Das kindliche Gemüt ist ein guter Spiegel, es gibt einem Ruhe und Ausgeglichenheit. Wenn man nicht authentisch ist, merken die Kinder das sofort und streiken. Da muss man an sich arbeiten. Sie (die Kinder) waren meine größte Motivation, mich selbst nicht zu verlieren. Schließlich musste ich für sie da sein.« (Aus »Wenn Eltern psychisch krank sind«)

Iris Heffmann, Arbeitsgruppe Psychexit, 29. Januar 2022


Gregor Eisenhauer: Reinhard Wojke

in: Der Tagesspiegel (Berlin), Online-Ausgabe vom 20. Februar 2022

Dokumentationen

  • Psychexit-Arbeitsgruppe in Partnerschaft mit dem Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen Berlin e.V. (ApK Berlin): »Psychexit 6: Vom Modell(projekt) zur Regelversorgung: Der Gesundungsprozess des Absetzens von Psychopharmaka braucht eine reguläre solidarische Krankenkassenfinanzierung«, Zoom-Expertentagung mit den Referentinnen und Referenten Iris Heffmann, Dr. med. Kirsten Kappert-Gonther, Thomas Künnecke, Dr. jur. Marina Langfeldt, Peter Lehmann, Dr. med. Wolf Müller, Olaf Neubert, Margret Osterfeld, Dr. med. Dr. Stefan Weinmann, Gudrun Weißenborn, Christian Zechert & Dr. med. Martin Zinkler, gemeinsam organisiert von Iris Heffmann, Peter Lehmann, Andreas Liebke, Julia Lippert, Gaby Sohl & Reinhard Wojke und mit Unterstützung der Kellerkinder e.V., 5. November 2021; Video-Dokumentation

  • Psychexit-Arbeitsgruppe in Partnerschaft mit dem Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen Berlin e.V. (ApK Berlin): »Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika. 5. Expertenrunde zum Thema ›Niederschwellige ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfen für Menschen, die beim Absetzen ihrer Psychopharmaka in eine Krise geraten‹«, gemeinsam organisiert von Iris Heffmann, Peter Lehmann, Andreas Liebke, Gaby Sohl, Gudrun Weißenborn und Reinhard Wojke und mit Unterstützung der Kellerkinder e.V., Zoom-Konferenz mit den Referenten Dr. Volker Edelmann, Dr. Dr. Stephan Weinmann und Dr. Martin Zinkler, 11. Dezember 2020; Online-Dokumentation: https://vimeo.com/501439241

  • Psychexit-Arbeitsgruppe: Expertenrunde »Psychexit – Auf dem Weg zum Kompass ›Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika‹«, gemeinsam organisiert von Martina Gauder, Iris Heffmann, Peter Lehmann, Andreas Liebke, Gaby Sohl & Reinhard Wojke, Paritätischer Wohlfahrtsverband – Landesverband Berlin, Berlin, 6. September 2019, in: Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P) e.V. (Hg.): »Vierte Expertenrunde: Psychexit – Auf dem Weg zum Kompass ›Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika‹. Dokumentation«, Berlin: BOP&P 2019 – www.absetzen.info/wp-content/uploads/2020/01/Dokumentation-4.-Expertenrunde-PsychExit.pdf

  • Psychexit-Arbeitsgruppe: Expertenrunde »Psychexit – Auf dem Weg zum Curriculum ›Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika‹«, gemeinsam organisiert von Martina Gauder, Iris Heffmann, Peter Lehmann, Andreas Liebke, Gaby Sohl & Reinhard Wojke, Pinellidrom Berlin, 13. April 2018; in: Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P) e.V. (Hg.): »Dritte Expertenrunde: Psychexit – Auf dem Weg zum Kompass ›Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika‹. Dokumentation«, Berlin: BOP&P 2018 – www.absetzen.info/wp-content/uploads/2018/10/Dokumentation-3.-Expertenrunde-PsychExit.pdf

  • Psychexit-Arbeitsgruppe: Zweite Expertenrunde »Psychexit – Auf dem Weg zum Kompass ›Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika‹«, gemeinsam organisiert von Martina Gauder, Iris Heffmann, Peter Lehmann, Andreas Liebke, Gaby Sohl & Reinhard Wojke, St. Hedwig-Krankenhaus, Berlin-Mitte, 28. April 2017; in: Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P) e.V. (Hg.): »Zweite Expertenrunde: Psychexit – Auf dem Weg zum Kompass ›Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika‹. Dokumentation«, Berlin: BOP&P 2017 – www.absetzen.info/wp-content/uploads/2017/11/Dokumentation-2.-Expertenrunde-PsychExit.pdf

  • Psychexit-Arbeitsgruppe: Expertenrunde »Psychexit – Auf dem Weg zum Curriculum ›Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika‹«, gemeinsam organisiert von Martina Gauder, Iris Heffmann, Peter Lehmann, Andreas Liebke, Gaby Sohl & Reinhard Wojke, Berlin, 30. September 2016, Dokumentation, in: Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P) e.V. (Hg.): »Psychexit – Auf dem Weg zum Curriculum ›Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika‹. Dokumentation«. Berlin: BOP&P 2016. 2., korrigierte Auflage, Berlin: BOP&P 2017 – www.absetzen.info/wp-content/uploads/2017/09/Dokumentation-Expertenrunde-09_2016_final_NEUAUFLAGE-080417.pdf

Die ersten vier Fotos von oben stammen aus Reinhard Wojkes Cloud. Wer sie gemacht hat, ist mir nicht bekannt. Dies gilt auch für das Foto unten. Informationen darüber bitte an info[at]peter-lehmann.de senden. Für den Fall, dass ich Urheberrechte verletzt habe, bitte ich um Nachsicht und Nachricht. Gegebenenfalls entferne ich die Fotos unverzüglich. Peter Lehmann

Diese Seite wurde eingerichtet von Peter Lehmann.   Ergänzungsvorschläge an info[at]peter-lehmann.de sind willkommen.   Letzte Aktualisierung am 6. Juli 2022