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Dorothea Sophie Buck-Zerchin
Auf der Spur des Morgensterns Psychose als Selbstfindung. CD
MP3-Format
auf CD, Gesamtlänge 8 Stunden, 23 Minuten, ISBN 978-3-926200-66-2.
Neumünster: Paranus Verlag Die Brücke / Norderstedt: Anne Fischer Verlag
2005. € 17.95 / sFr 26.90 / sofort lieferbar
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Die Autorin selbst liest den Originaltext. Mehr als 30 Jahre nach ihrem
letzten Anstaltsaufenthalt beschreibt die Autorin Dorothea Buck, Ehrenvorsitzende
des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener, bildhaft ihr Verrücktwerden
und ihre Psychiatrisierung. Die
Wiedergabe dieser MP3-CD setzt einen MP3-fähigen CD- oder DVD-Player
bzw. einen Computer mit CD-ROM-Laufwerk voraus.
Original-Verlagsinfo
Gleichzeitig zur Buch-Neuausgabe erscheint in Zusammenarbeit mit dem Dorothea-Buck-Haus
in Bottrop das Hörbuch (MP3-Format auf CD): Die Autorin selbst liest den
Originaletext des Buches. Der Erlebnisbericht von Dorothea Buck wurde
zu einem Fanal im doppelten Sinn: Einerseits klagt es in überzeugender
Weise eine gesprächslose und defizitorientierte Psychiatrie an. Andererseits
ist er ein ermutigendes Beispiel dafür, dass eine Psychose heilbar sein
kann, wenn ihr Sinn verstanden und ins Leben einbezogen wird. Dieses mittlerweile
zum Klassiker gewordene Buch hat sehr viel in Bewegung gebracht. Davon
erzählt die Autorin unter dem Titel "Wie es weiterging" in einer Ergänzung
dieser Neuausgabe.
Die Autorin
Die Bildhauerin Dorothea Buck, Jg. 1917, war, nach freier künstlerischer
Tätigkeit, von 1969 bis 1982 Lehrerin für Kunst und Werken an der
Fachschule für Sozialpädagogik I in Hamburg. Zwischen 1936 und 1959
erlebte sie fünf schizophrene Schübe. In ihrem ersten Schub wurde
sie in den v.Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel zwangssterilisiert.
Dorothea Buck war und ist maßgeblich in der Bewegung der Psychiatrie-Erfahrenen
aktiv, die sich Ende der 1980er Jahre zu formieren begann. Sie ist
die Ehrenvorsitzende des 1992 auch von ihr mitgegründeten Bundesverbands
Psychiatrie-Erfahrener. Zusammen mit Thomas Bock gründete sie
1989 das erste Psychose-Seminar in Hamburg und warb auf vielen Lesereisen
im In- und Ausland für die Idee des Trialogs zwischen Betroffenen,
Angehörigen und in der Psychiatrie Tätigen. Ihr bahnbrechender Erlebnisbericht
erschien – von Hans Krieger herausgegeben – erstmals 1990 unter
ihrem Pseudonym Sophie Zerchin, ein Anagramm aus Schizophrenie.
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Weitere Bücher von und mit Dorothea Buck-Zerchin im Antipsychiatrieversand:
-
Brückenschlag 14: Fremde
Welten. Mit Dorothea Bucks Artikel "Selbsthilfe-Initiativen"
(S. 105-116)
-
Brückenschlag 25: Wahn
Sinn Wirklichkeit. Mit Dorothea Bucks Artikel "Für
die Opfer der 'Euthanasie' und Zwangssterliisation im Nationalsozialismus"
(S. 15-23)
-
Buck-Zerchin, Dorothea: Auf
der Spur des Morgensterns Psychose als Selbstfindung (Buch)
-
Buck-Zerchin, Dorothea: Lasst
euch nicht entmutigen. Texte 1968-2001
-
Buck-Zerchin, Dorothea: 70
Jahre Zwang
-
Klafki, Hannelore: Meine
Stimmen Quälgeister und Schutzengel. Texte einer engagierten
Stimmenhörerin. Mit Dorothea Bucks Nachruf "Liebe Hannelore!"
(S. 170-173)
-
Lehmann, Peter / Peter Stastny (Hg.): Statt
Psychiatrie 2. Mit Dorothea Bucks Artikel "70 Jahre Zwang
in deutschen Psychiatrien – erlebt und miterlebt" (S. 17-26)
-
Seggelke, Ute Karen: Wir
haben viel erlebt! Jahrhundertfrauen erzählen aus ihrem Leben.
Mit Beiträgen von Dorothea Buck, Annemarie Renger, Margarete
Mitscherlich u.v.m.
-
Stastny, Peter / Peter Lehmann (Eds.): Alternatives
Beyond Psychiatry. With the contribution "70 years of coercion
in German psychiatric institutions, experienced and witnessed"
by Dorothea Buck (S. 15-24)
Pressestimme
»Ein unbequemes, ein wichtiges Buch (...) gerade in Verbindung von
persönlichem Erfahrungsbericht und antipsychiatrischem Manifest ...«
(Freiburger Universitätsblätter)

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