Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis
Nr. 2/2011

CoverKartoniert, 279 Seiten, 16,5 x 24 cm, ISSN 0721-7234. Tübingen: DGVT Verlag 2011. Mit Supplement. € 15.– / sFr 18.– / sofort lieferbar In den Warenkorb
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Mit dem Schwerpunktthema "Psychotherapie und helfende Beziehung statt Psychiatrisierung – Alternative Wege bei schweren seelischen Krisen" : einer 40-seitigen Artikelsammlung zum gleichnamigen, von Peter Lehmann und Uta Wehde organisierten Symposium beim 26. Kongress für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratung " … BeziehungsWeise Psychotherapie" 2010 in Berlin mit – dem Andenken an Uschi Zingler gewidmeten – Beiträgen von Wilma Boevink, Anna Emmanouelidou, Theodor Itten, Peter Lehmann, Karin Roth, Martin Urban & Uta Wehde sowie den Reden von Kostas Bairaktaris und Ioannis Mylopoulos zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Peter Lehmann in Thessaloniki im September 2010 sowie Fotos von der Zeremonie (12 Seiten) u.v.m.

Über einige der Autorinnen & Autoren

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Kostas Bairaktaris, Prof. für Klinische Psychologie an der Aristoteles-Universität von Thessaloniki

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Wilma Boevink, geboren 1963, Sozialwissenschaftlerin, Professorin für Recovery an der Hanze Universität Groningen. Aktiv in der niederländischen Psychiatriebetroffenenbewegung. Ehemaliges Vorstandsmitglied im Europäischen Netzwerk von Psychiatriebetroffenen (ENUSP). Arbeitet am Trimbos-Institut für Psychiatrie und Abhängigkeit. Leiterin einer betroffenenkontrollierten Ausbildungs- und Beratungsgruppe zu den Themen Recovery, Empowerment und Expertentum durch Erfahrungswissen. Seit 2006 Vorsitzende von Stichting Weerklank, der niederländischen Organisation von Menschen, die Stimmen hören und psychotische Erfahrungen haben. Buchveröffentlichungen u.a.: "Samen werken aan herstel. Van ervaringen delen naar kennis overdragen" ("Zusammenarbeit für Recovery: Vom Erfahrungsaustausch zur Wissensanwendung"; Utrecht 2002, Co-Autorin); "Stories of Recovery. Working together towards experiential knowledge in mental health care" ("Recovery-Geschichten. Zusammenarbeit in Richtung Erfahrungswissen im psychosozialen Bereich"; Hg., Utrecht 2006) (Stand: 2/2011).

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Theodor Itten. Geboren 1952 in Langenthal (Schweiz). Studierte 1972-81 Psychologie an der Middlesex und City University, Psychotherapie und Ethnologie in London bei Ronald. D. Laing und Francis Huxley. Mitglied im United Kingdom Council of Psychotherapy. Seit 1981 Psychotherapeutische Praxis in St. Gallen. Von 2003-08 Vorstandsmitglied und von 2008-11 Präsident des Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Verbands. Für 12 Jahre im Stiftungsrat der Pro Mente Sana aktiv. 2002 Gründung eines eigenen Verlags. Buchveröffentlichung u.a.: "Jähzorn – Psychotherapeutische Antworten auf ein unkontrollierbares Gefühl" (Wien / New York 2007). Mehr

Photo von Anna Emmanouilidou   Anna Emmanouelidou, Dr. phil., geb. 1967 in Griechenland. Mutter von zwei Söhnen. Klinische Psychologin (Dr. Phil., M.Sc.), systemische Psychotherapeutin (IGST). Studierte Philosophie und Psychologie in Griechenland und Deutschland. Zwischen 1992 und 2001 in Süddeutschland in der Psychiatrie gearbeitet und dort mit der Psychiatriebetroffenenbewegung und verschiedenen Alternativprojekten in Kontakt gekommen. 1996-1999 Vorstandsmitglied der DGSP Rheinland-Pfalz. Lebt seit 2001 wieder in Thessaloniki. Gründungmitglied des "Griechischen Observatoriums für Menschenrechte in der Psychiatrie" (2006) und des "Netzwerkes zur Unterstützung von Menschen, die Psychopharmaka absetzen wollen" (2008). Arbeitet im Zentrum für Psychische Gesundheit in Thessaloniki sowie als niedergelassene Psychotherapeutin. Weitere Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung von Reformen in der Psychiatrie und Alternativen zur Psychiatrie; Menschenrechte in der Psychiatrie; Empowerment und Unterstützung von Betroffenen gegen Psychiatriegewalt; systemisches Denken im psychosozialen Bereich; kritische Auseinandersetzung mit psychiatrischen Psychopharmaka. Mehr unter www.paratiritiriopsy.org. Veröffentlichungen: zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften; Βγαίνοντας από τα ψυχοφάρμακ – Εμπειρίες επιτυχημένης διακοπής νευροληπτικών, αντικαταθλιπτικών, λιθίου, καρβαμαζεπίνης και αγχολυτικών ("Psychopharmaka absetzen - Erfolgreiches Absetzen von Neuroleptika, Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Ritalin und Tranquilizern"), Thessaloniki: Edition Nissides 2008; hg. gemeinsam mit Peter Lehmann).
Foto von Peter Lehmann  

Peter Lehmann. Autor und Verleger in Berlin. 1986 Gründung des Antipsychiatrieverlags. 1989 Gründungsmitglied des Vereins zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt e.V. (Trägerverein des Weglaufhauses Berlin), 1990 von PSYCHEX (Schweiz), 1991 des Europäischen Netzwerks von Psychiatriebetroffenen (ENUSP). Von 1994 bis 2000 Vorstandsmitglied des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener e.V. Von 1997 bis 1999 ENUSP-Vorsitzender, bis 2010 Vorstandsmitglied. Von 1997 bis 2000 Vorstandsmitglied bei Mental Health Europe, der europäischen Sektion der World Federation for Mental Health. Seit 2004 Mitglied von INTAR (International Network Toward Alternatives and Recovery; Internationales Netzwerk für Alternativen und Recovery). 2010 Erhalt der Ehrendoktorwürde in Anerkennung des "außerordentlichen wissenschaftlichen und humanitären Beitrags für die Durchsetzung der Rechte Psychiatriebetroffener" von der Psychologischen Abteilung der Aristoteles-Universität Thessaloniki (Griechenland), Philosophische Fakultät. Diverse Buchpublikationen, u.a. "Der chemische Knebel – Warum Psychiater Neuroleptika verabreichen" (1986, 6. Auflage 2010), "Psychopharmaka absetzen – Erfolgreiches Absetzen von Neuroleptika, Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Ritalin und Tranquilizern" (Hg. 1998; 3. Aufl. 2008) und »Schöne neue Psychiatrie«, Band 1: »Wie Chemie und Strom auf Geist und Psyche wirken« (1996) (Stand: 2/2011). Mehr

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Ioannis Mylopoulos, Prof. Dr., Rektor der Aristoteles-Universität von Thessaloniki

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Karin Roth, geb. 1969. Diplom-Rehabilitationswissenschaftlerin. Systemische Therapeutin und Beraterin/SG. 1998-2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Dortmund. Intern assoziiertes Mitglied der International NRW Research School Education and Capabilities. 2005 gründete sie das Yael-Elya-Institut. Leitung des bundesweiten Projekts "Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget - das unabhängige Selbsthilfenetzwerk"; seit 1994 Engagement für Alternativen zu Drehtürpsychiatrie und Heim. Mitglied der Systemischen Gesellschaft; Mitglied im Fachausschuss Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie; Mitarbeit und Mitglied im Maison d'Espérance e.V. (Val d'Hérault, Südfrankreich / Alternative zur Psychiatrie); Mitglied von ForseA - bundesweites, verbandsübergreifendes Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.; Mitglied von MindFreedom International. Buchveröffentlichung: "Geschichte und Entwicklung des European Network of Users, (ex-) Users and Survivors of Psychiatry" (Berlin, 1998). Buchübersetzung: "Einführung in den Sozialen Konstruktionismus" von Kenneth & Mary Gergen (Heidelberg, 2009). Kontakt: www.yael-elya.de

Autorenfoto   Martin Urban, geb. 1939, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut, hat sieben Jahre in einer psychiatrischen und sechs Jahre in einer psychosomatischen Klinik gearbeitet. Er war von 1989 bis 2009 in eigener Praxis in Esslingen bei Stuttgart tätig und leitete 12 Jahre lang eine Nachsorgeeinrichtung "Therapeutische Wohngemeinschaften", die heute von einem Selbsthilfeverein von Betroffenen weitergeführt wird (Offene Herberge e.V., Stuttgart). Er ist Leiter der Fachgruppe "Klinische Psychologen in der Psychiatrie" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und Sprecher des Fachausschusses Psychotherapie in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP). Dezember 2007 Gründung des Vereins Maison d'Espérance e.V., Eröffnung des ersten Hauses im Val d'Hérault, Südfrankreich, im April 2008. Autor bzw. (Mit-)Herausgeber zweier Bücher: "Psychotherapie der Psychosen - Konzentrische Annäherungen an den Weg der Heilung" (Lengerich 2000) und "Bindungstheorie in der Psychiatrie" (Göttingen 2005). Mehr zum Maison d'Espérance unter www.maisondesperance.eu
Foto von Uta Whde

  Uta Wehde, geboren 1963, Psychologin, seit 1994 Geschäftsführerin der Ambulanten Dienste e.V. Berlin. Konzeptionierung und Realisierung des Berliner Weglaufhauses, Gründungsmitglied des Vereins zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt e.V. und langjährige Vorstandstätigkeit. Gründungs- und Vorstandsmitglied von Für alle Fälle e.V. Psychiatriekritische Veröffentlichungen und Beiträge auf Kongressen und Tagungen. Autorin von "Das Weglaufhaus – Zufluchtsort für Psychiatriebetroffene. Erfahrungen, Konzeptionen, Probleme" (Berlin 1991) (Stand: 1/2011). Mehr