Katrin von Consbruch / Ulrich Stangier: Kartoniert,
83 Seiten, 14,8 x 21 cm, ISBN 978-3-8017-2092-6. Göttingen: Hogrefe
Verlag 2010. € 9.95 / sFr 14.95 / sofort lieferbar
Rezension | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home | zurück zur letzten Seite Ratgeber mit Hinweisen, wie Menschen mit sozialen Ängsten selbstbewusstes Verhalten in sozialen Situationen erlernen können. Originalausgabe Original-Verlagsinfo Menschen mit sozialen Ängsten haben häufig einen enormen Leidensdruck und sind im Alltag teilweise stark durch ihre Ängste eingeschränkt. Der Ratgeber informiert über das Krankheitsbild, die Ursachen sowie die Behandlungsmöglichkeiten. Schritt für Schritt wird das Vorgehen in der Kognitiven Verhaltenstherapie erläutert, dem derzeit effektivsten Behandlungsansatz. Menschen mit ausgeprägten sozialen Ängsten finden in dem Ratgeber zahlreiche Anregungen zur Selbsthilfe. Eine Vielzahl von Fallbeispielen, Übungen und Arbeitsblättern ermöglichen, das Gelesene im Alltag selbst anzuwenden und so neues, selbstbewusstes Verhalten in sozialen Situationen zu erlernen. Ein abschließendes Kapitel fasst die wichtigsten Hinweise für Angehörige im Umgang mit sozial ängstlichen Mitmenschen zusammen und informiert über weitere Beratungsangebote und Selbsthilfegruppen. Etwas dröger Ratgeber mit Hinweisen, wie Menschen mit sozialen Ängsten selbstbewusstes Verhalten in sozialen Situationen erlernen können. Er verzichtet auf eine kritische Beleuchtung der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Entwicklung der Diagnose "Soziale Phobie" durch die WHO und die mit ihr verquickte Pharmaindustrie, die für die im Buch erwähnten Antidepressiva einen expandierenden Absatzmarkt möchte. Dankenswerterweise weisen die Autorin und der Autor dezent auf die nicht nachgewiesene Wirksamkeit dieser Substanzen (auch) bei Menschen mit sozialen Ängsten hin. Nichtssagend und stereotyp sind allgemeine Verweise auf mögliche genetische Vorbelastungen ebenso wie auf Gehirnaktivitäten; die beobachtete stärkere Aktivierung bestimmter Gehirnregionen unter Stresseinfluss werden flugs umgedeutet in die Vermutung einer Kausalität, als wären soziale Ängste Folgen von Gehirnveränderungen. Wer diese unsinnigen Passagen im Buch übersteht, findet schließlich vernünftige, an der kognitiven Verhaltenstherapie orientierte Anregungen zur Selbsthilfe, verbunden mit Fallbeispielen, Übungen und Arbeitsblättern." (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten) |