Roland Vauth / Rolf-Dieter Stieglitz Kartoniert,
VI + 110 Seiten, mit 2 Einsteckkarten, 16,5 x 24 cm, ISBN 978-3-8017-1861-9.
Göttingen: Hogrefe Verlag 2007. € 19.95 / sFr 23.95 / sofort
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Über die Autoren | Rezension | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home Buch für Psychologische Psychotherapeuten, Klinische Psychologen und Psychiater, Mitarbeiter aus der Pflege und Sozialarbeit mit verhaltenstherapeutischen Grundkenntnissen über kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze zur Behandlung chronischen Stimmenhörens und sog. persistierenden Wahns bei als schizophren geltenden Menschen. Originalausgabe Original-Verlagsinfo Der Band stellt praxisorientiert kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze zur Behandlung chronischen Stimmenhörens und persistierenden Wahns bei schizophrenen Patienten dar. Zielgruppe: Psychologische Psychotherapeuten, Klinische Psychologen und Psychiater, Mitarbeiter aus der Pflege und Sozialarbeit mit verhaltenstherapeutischen Grundkenntnissen. Trotz Fortschritten in der pharmakologischen Behandlung schizophrener Störungen weisen bis heute immer noch 20 bis 25% aller Betroffenen eine mehr oder weniger persistierende wahnhafte Symptomatik auf oder hören chronisch Stimmen. Für Patienten, Angehörige und auch Therapeuten ist dies oft ein Grund zu resignieren. Dabei wurden in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansätzen entwickelt, die erfolgreich zur Behandlung dieser Symptomatik eingesetzt werden können, aber bisher noch unzureichend in der klinischen Routineversorgung Eingang fanden. Die Stärke verhaltenstherapeutischen Vorgehens liegt in ihrem akzeptierenden Zugang zu diesen schwerwiegenden Symptomen, die es dem Patienten ermöglichen, Krankheitsakzeptanz und Veränderungsbereitschaft zu entwickeln sowie sein Selbsthilferepertoire auszubauen. So gelingt es den Patienten, den Alltag wieder besser zu bewältigen und persönlich bedeutsame Lebensziele zu erreichen. Der Band stellt anhand zahlreicher Beispiele den systematischen Aufbau der Behandlungsbereitschaft bei den Betroffenen sowie die Struktur von Sitzungen und der Gesamttherapie dar. Weiterhin werden wirksame Einzeltechniken für den Umgang mit wahnhaft verunsicherter Realitätswahrnehmung und deren Folgeemotionen sowie für den Umgang mit chronischem Stimmenhören aufgezeigt. Roland Vauth ist ärztlicher Leiter der beiden sozialpsychiatrischen Ambulanzen an der Psychiatrischen Poliklinik sowie am Universitätsspital Basel. Rolf-Dieter Stieglitz ist Leitender Psychologe an der Psychiatrischen Universitätspoliklinik der Universität Basel. Die Autoren, Psychiater und Psychotherapeuten der Universität Basel, konzentrieren sich nach einer knappen Abhandlung der Diagnostik und Störungstheorien auf die kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung chronisch "schizophrener Störungen". Ausführlich und mit vielen Beispielen aus Literatur und Praxis beschreiben sie Techniken und Übungen, die den Betroffenen helfen, sich von ihren Wahninhalten zu distanzieren. Grundlagen sind: Vertrauen und Sicherheit in der therapeutischen Beziehung (verbindlich, geregelt, transparent), gemeinsames Problemverständnis, Normalisieren statt Stigmatisieren, Trennung von Erleben und Tatsachen, Zusammenhang zwischen Wahn und Biografie. Das leuchtet ein, ist aber nicht zu verwechseln mit tätsächlicher persönlicher Anteilnahme: "Intensivierung von Vertrauen durch Vermittlung von Interesse an der Person des Patienten (z.B. auf Hobbys des Patienten eingehen und ggf. auch zunächst gemeinsame Aktivitäten planen, bis die Beziehung steht)." (Kerstin Kempker, FAPI-Nachrichten) |