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Nicole Plinz
Yoga bei Erschöpfung, Burnout und Depression
Kartoniert,
189 Seiten, 208 farbige Abbildungen, 17 x 24 cm, ISBN 978-3-86739-048-4.
Bonn: BALANCE Buch + Medien Verlag 2009. € 17.95 / sFr 26.90
/ sofort lieferbar
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Ratgeber mit Übungen für alle. Originalausgabe
Original-Verlagsinfo
Yoga ist eine wertvolle Ergänzung zu anderen therapeutischen Ansätzen
und bewirkt eine gesundheitsfördernde Haltung gegenüber dem eigenen
Denken und Fühlen. Das hilft auch bei Depressionen, wie dieser Ratgeber
überzeugend darlegt.
Der Yoga-Ratgeber von Nicole Plinz ist der erste, der sich an Menschen
mit Burnout-Syndrom und Depression wendet. Er ist praktisch und
sofort anwendbar, weil die Atem-, Körper- und Meditationsübungen
dank der Fotos leicht nachzuvollziehen sind. Gezeigt werden Übungen
für Anfänger, die auch ältere oder nicht mehr so mobile Menschen
bewältigen können.
Nicole Plinz weist nach, dass Yoga wirkt, indem es den Blick nach
innen öffnet und die Selbstheilungskräfte mobilisiert. Ihr Buch
erleichtert den Einstieg in Yoga für Prävention oder Rehabilitation.
Empfehlenswert für alle, die die Behandlung von Burnout oder Depression
mit Yoga-Übungen unterstützen möchten.
Über die Autorin
Nicole Plinz ist zertifizierte Yogalehrerin und arbeitet als Therapeutin
in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Asklepios
Klinik in Hamburg Harburg. Sie hat dort Yoga in die Depressionsbehandlung
eingeführt.
Rezension
"Die in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der
Asklepios Klinik in Hamburg-Harburg arbeitende Yogalehrerin Plinz
hat dort Yoga in die Behandlung von Depressionen eingeführt,
als Maßnahme, die psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung
ergänzt. Wenn jemand unter Depression leidet, sei eine ärztliche
oder psychotherapeutische Behandlung nötig, schreibt sie eingangs
in ihrem Buch. Doch man muss sich daran nicht halten, wenn man depressiv
ist und Yoga machen will, um seine Stimmungslage zu verbessern.
Man kann das Buch auch lesen, wenn man nicht zum Psychiater gehen
mag, und diverse Yogaübungen trotzdem machen. Im ersten Teil
des Buches erläutert die Autorin ihr Verständnis von Depressionen
als klassifizierbare Krankheit, Stresskrisen und Erschöpfungszuständen
und die Auswirkung von Yoga auf diese Probleme im allgemeinen und
beschreibt anschließend einzelne Übungen gegen psychische
Problemfelder. Im zweiten Teil stellt sie eine Vielzahl unterschiedlicher
Übungen dar, illustriert mit farbigen Abbildungen. Achtung:
Yoga sei kein Trick, sondern werde als Weg verstanden, Körper,
Geist und Psyche achtsam wieder in Balance zu bringen. Emotionen
und Gedanken werden bei Yogaübungen wahrgenommen und ermöglichen
so eine Auseinandersetzung mit ihnen. Schade, dass die Autorin trotz
neuropsychologischer Beratung beim Verfassen des Buches nicht auf
die Frage eingegangen ist, wie sich die Beeinträchtigung des
Nervensystems durch synthetische neurotoxische Substanzen mit den
Energieströmen verträgt, die Yoga freisetzen soll oder
die bei Yogaübungen auf Körper, Geist und Psyche einwirken.
Eine Überlegung wäre dieses Zusammentreffen entgegengesetzter
Energien sicher wert, auch wenn sie nur für diejenigen interessant
sein dürfte, die psychiatrische Psychopharmaka zu sich nehmen."
(Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)

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