Platanenblätter: Zeitschrift
(Berlin), 32 Seiten, 21 x 29,5 cm, 12. Jg. (2003), Nr. 4. € 1. / sFr
1.50 / sofort lieferbar Inhaltsverzeichnis | Editorial | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home | zurück zur letzten Seite Thema "Altern" und dessen spezielle Aspekte und Probleme in den verschiedenen Lebensphasen allgemein und aus der Sicht Psychiatrie-Erfahrener Original-Verlagsinfo Die PLATANENBLÄTTER sind eine Zeitung von Psychiatrie-Erfahrenen für Psychiatrie-Betroffene und alle, die sich für uns interessieren (z.B. auch Angehörige, professionelle Helfer und Ärzte). Seit 1991 erscheinen wir alle drei Monate mit einer Ausgabe zu einem jeweils aktuellen Thema. Zwar ist ihr Träger der "Platane 19 e.V." (Verein zur Wiedereingliederung psychisch Kranker), die Mitarbeiter der PLATANENBLÄTTER organisieren jedoch unabhängig und ohne professionelle Hilfe Redaktion, Layout und Gestaltung sowie den Vertrieb der Zeitung selbst. Im Rahmen unserer Möglichkeiten (derzeitige Auflage: 400 Stück) versuchen wir das Bild der Psychiatrie-Erfahrenen in der Öffentlichkeit zum Positiven hin zu beeinflussen. In dieser Ausgabe 4/2003 geht es schwerpunktmäßig um das Thema "Altern" und dessen spezielle Aspekte und Probleme in den verschiedenen Lebensphasen allgemein und aus der Sicht Psychiatrie-Erfahrener. Liebe Leserinnen, liebe Leser, Bei der letzten Bundestagung des »Bundes der Psychiatrie-Erfahrenen e.V.« vom 10. bis 12. Oktober 2003 in Kassel ging es wieder einmal sehr lebhaft und anregend zu doch wie immer wurden auch die Schuldigen an allem Übel bald gefunden, die Psychiater und die Psychiatrie. Von dieser Generallinie machen die »Platanenblätter« eine deutliche Ausnahme. Nur deshalb konnten wir uns wohl auch ein Thema wählen, bei dem von vornherein keine einfache Schuldzuweisung funktioniert: das Altern. Sogar Psychiater und Pharmaunternehmer sind davon betroffen, und dem natürlichen Alterungsprozeß fühlen sich alle so hilflos ausgeliefert wie wir unseren Psychosen. Nur gibt es gegen das Altern (noch) kein wirksames Medikament. Gäbe es das, sind wir sicher, würden es die allermeisten schlucken ungeachtet möglicher Nebenwirkungen. Und keiner müsste erst dazu gezwungen werden. Wie aber hält man das Altern aus, solange Anti-Aging-Mittel noch Selbsttäuschung sind und nichts weiter? Darüber finden sich in diesem Heft einige Geschichten, Gedichte und auch theoretische Gedanken, die allerdings müssen wir ehrlich sagen keinen wirklichen Trost bieten, sondern höchstens die Gemeinsamkeit wecken, die in schwierigen Lagen ja auch nicht zu verachten ist. Gerade wir haben im Hinblick auf das Alter nämlich einen unschätzbaren Vorteil: Erfahren in Lebenssituationen, die weitaus schlimmer sind, brauchen wir beim ersten grauen Haar nicht gleich in Ohnmacht zu fallen. Wir sind es ja gewöhnt, mit Schwächen zu leben, diese auszuhalten und auszugleichen, und lebten schon lange nicht im Bewusstsein einer unangreifbaren Vitalität. Erfahren sind die meisten von uns auch im nächsten Thema, dem Sparen, zu dem ihr erste Hinweise auf der vorletzten Seite finden könnt. wie auch den Redaktionsschluss und den Erscheinungstermin für die nächste Ausgabe. Eure Redaktion Editorial
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