Klaus Mücke
Wer nicht handelt, wird be-handelt – Systemische Lehr- und Lerntexte zu psychiatrischen und psychosozialen Problemlösungen für Betroffene, Angehörige und Professionelle

CoverKartoniert, 494 Seiten, 42 Abbildungen, 18 Tabellen, 15 x 21 cm, ISBN 978-3-9806094-7-0. Potsdam: Klaus Mücke Systemeverlag, 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage 2008. € 32.80 / sFr 49.90 / sofort lieferbar In den Warenkorb
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Überarbeitete Auflage des Buches "Die psychotische Krise" (original 2001)

Original-Verlagsinfo

In diesem kompetenz- und ressourcenorientierten systemischen Lehr- und Lernbuch für Betroffene, Angehörige und Professionelle finden sich Anregungen für die Lösung unterschiedlicher Probleme und Herausforderungen, die sich im psychosozialen und psychiatrischen Kontext häufig stellen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf psychotischen Verhaltens- und Erlebensweisen, die unter einer vollkommen neuen und unerwarteten Perspektive beschrieben und erklärt werden.

Dieses Buch bietet den entwicklungs-psy-cho-logischen "Schlüssel", um psychotische Phänomene bzw. Symptome in ihrer eigenen Logik nachvollziehen und verstehen zu können. Zudem werden defizitorientierte Selbstverständlichkeiten im Umgang mit psychotischen Verhaltens- und Erlebensweisen sowie psychischen Symptomatiken und ihrer "Be-handlung" kritisch hinterfragt und hilfreiche kompetenzorienterte Alternativen angeregt. Ein rundum menschliches Buch, das Mut macht und sich als Begleiter in schwierigen Lebenssituationen empfiehlt. Es könnte sein, dass die Welt nach dem Lesen dieses Buches als eine andere erscheint.

Im Einzelnen finden sich - unter anderem - folgende Themen:

  • Wertschätzung als zentrales, dialektisches Wirkprinzip

  • Systemische und entwicklungs-psycho-logische Erklärungsmodelle bei schizophrenen, manisch-depressiven und schizoaffektiven Psychosen – Ursachen, Verlauf und psychotherapeutische Interventionen

  • Psychotherapeutische und pragmatisch-alltagstaugliche Umgangsweisen bei psychotischen Erlebens- und Verhaltensweisen

  • Suizidprophylaxe und Interventionen in suizidalen Krisen – Ambivalenzfrei ist nur der Tod

  • Zur professionellen Chronifizierung psychosozialer Probleme: Wie lassen sich Chronifizierungsprozesse besonders nach psychotischenKrisen vermeiden?

  • Bedingungen für eine gute Kooperation zwischen Psychiater/inne/n und Psychotherapeut/inn/en bei psychotisch diagnostizierten Menschen unter der Annahme größtmöglicher Unterschiedlichkeit – pragmatische Überlegungen

  • Psychotherapie und soziale Kontrolle – eine wesentliche Unterscheidung

  • Kritik der Psychotherapie als medizinischer Heilbehandlung

  • Implikationen und Konsequenzen des diagnostischen Blicks in der Psychiatrie

  • Provokative Thesen zum psychiatrischen Krankheitsverständnis

Über den Autor

Klaus Mücke, Dipl.-Psych., Psychotherapeut/Supervisor BDP/DGVT/IGST/SG, Hypnotherapeut M.E.G., arbeitet in freier Praxis als psychologischer Psychotherapeut. Im ÖkoSysteme Institut für Beratung und Psychotherapie lehrt er als Supervisor und Fortbildner systemische und systemisch-hypnotherapeutische Beratungs- und Psychotherapie-Konzepte. Er ist zudem in den Bereichen Coaching und Teamentwicklung tätig.

Weitere Bücher von Klaus Mücke im Antipsychiatrieversand: Probleme sind Lösungen. Systemische Beratung und Psychotherapie – ein pragmatischer Ansatz. Lehr- und Lernbuch

Leseproben

Wertschätzung als zentrales, dialektisches Wirkprinzip (pdf)

Zur professionellen Chronifizierung psychosozialer Probleme: Wie lassen sich Chronifizierungsprozesse besonders nach psychotischen Krisen vermeiden? (pdf)

Stimmen zur 1. Auflage ("Die psychotische Krise")

"Ihr Buch ist für mich spannender als ein Krimi." Antje Preuss (gesetzliche Betreuerin)

"Ihr Buch hat mir aus dem Herzen gesprochen, es hat mich im Kern berührt. Sie haben auf beeindruckende und faszinierende Art Einsichten formuliert, die für die Welt der Psychiatrie und der Psychotherapie ein Geschenk darstellen." Dr. med. Gerhard Köble

"Sie entwickeln aus den bekannten systemischen Forschungsergebnissen ein konsistentes und viables Modell psychotischen Verhaltens, indem Sie das Unbewusste und den Mechanismus der Dissoziation als Konstrukte einführen und damit vieles erklären können, was bisher eher eine Domäne der biologischen Psychiatrie war." Dr. med. Gerhard Ruf