Alice Miller Taschenbuch,
413 Seiten, 11 x 18 cm, ISBN 978-3-518-37452-8. Frankfurt am Main: Suhrkamp
Verlag, 17. Auflage 2010. € 11. / sFr 18.40 / sofort lieferbar
Über die Autorin | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home | zurück zur letzten Seite Über Psychoanalyse, frühkindliche Realitäten, Verdrängung der Wahrheit und ihre Äußerung in Märchen und Träumen (original 1981) Original-Verlagsinfo »Du sollst nicht merken« nämlich: was dir in deiner Kindheit angetan wurde und was du in Wahrheit selbst tust ist ein niemals ausgesprochenes, aber sehr früh verinnerlichtes Gebot, dessen Wirksamkeit im Unbewussten des Einzelnen und der Gesellschaft Alice Miller zu beschreiben versucht. Ihre Analyse dieses Gebots führt sie zu einer Kritik der Triebtheorie Freuds; deren gesellschaftliche Hintergründe veranschaulicht sie u.a. durch eine ausführliche Interpretation des »Wolfsmanns«, des berühmten Patienten Freuds, und durch eine Auseinandersetzung mit dem Werk Kafkas, aus der ein neues Kafka-Bild hervorgeht (und implizit eine Theorie menschlicher Kreativität). Alice Miller studierte in Basel, wo sie 1953 in Philosophie doktorierte. Anschließend bildete sie sieh in Psychoanalyse aus, die sie zwanzig Jahre lang in Zürich ausübte. 1980 gab sie ihre Praxis und Lehrtätigkeit auf, um die Kindheit systematisch zu erforschen. Sie veröffentlichte mehrere Bücher über die Ursachen und Folgen von Kindesmisshandlungen, die sie für die Destruktivität und Selbstdestruktivität des Menschen verantwortlich macht. Seit 1994 befasst sich die Autorin unter anderem mit der Analyse von vereinnahmenden Gruppen. 1988 erhielt sie in New York den Janusz-Korczak-Preis. Weitere Bücher von Miller im Antipsychiatrieversand: Abbruch der Schweigemauer Die Wahrheit der Fakten · Am Anfang war Erziehung · Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst · Evas Erwachen Über die Auflösung emotionaler Blindheit · Die Revolte des Körpers · Der gemiedene Schlüssel · Das verbannte Wissen · Dein gerettetes Leben Wege zur Befreiung · Wege des Lebens Sechs Fallgeschichten |