Rolf Marschner Kartoniert,
142 Seiten, 14,5 x 21,5 cm, ISBN 978-3-88414-468-8. Bonn: Psychiatrie-Verlag
2009. € 14.95 / sFr 17.95 / sofort lieferbar
Über den Autor | Rezension | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home Information über die straf-, zivil- und verwaltungsrechtliche Lage, in der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer Einrichtungen (und somit auch die beteiligten Psychiatriebetroffenen) befinden. Themen: Behindertenbegriff, Gleichstellung, Selbstbestimmungsrecht, Einwilligungsfähigkeit, Geschäfts-, Testier-, Delikts- und Schuldfähigkeit, Schweigepflicht, Datenschutz, Akteneinsicht, Behandlungs- und Betreuungsverträge incl. Patientenverfügung und Behandlungsvereinbarung, Haftungsgrundlagen, Sorgfaltspflichten, Betreuungsverfahren, Heimrecht, Maßregelvollzug, soziale Sicherung, Rehabilitationsrecht, Persönliches Budget, UN-Konvention der Rechte von Menschen mit Behinderung. BRD. Originalausgabe Original-Verlagsinfo Dieser Basiswissen-Band vom Rechts- und Fachanwalt für Sozialrecht Rolf Marschner gibt einen gut strukturierten Überblick über die komplexen rechtlich relevanten Regelungen für die Arbeit in psychiatrischen Einrichtungen und macht sie transparent und auffindbar. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer Einrichtungen können sich über die Grundzüge der sozialen Sicherung sowie die sozialrechtlichen Grundlagen der psychiatrischen Versorgung informieren. Diese sind speziell abgestimmt auf die Anforderungen aus dem Tätigkeitsfeld und dem Beruf. Rolf Marschner stellt die berufsrechtliche Stellung des Personals und die rechtliche Stellung der Klienten, der Klientinnen gegenüber. Er beschreibt die Beziehung zwischen beiden und die sich daraus ergebenden Pflichten. Der Schwerpunkt von "Rechtliche Grundlagen für die Arbeit in psychiatrischen Einrichtungen" liegt auf
Auch die Einbeziehung Dritter, wie Angehörige, rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, sowie Vertreter und Vertreterinnen der Leistungsträger und der Einrichtungen, mit denen man zusammenarbeitet, werden aufgezeigt und kommentiert. Rolf Marschner arbeitet in München als Rechts-und Fachanwalt für Sozialrecht mit den Schwerpunkten Behindertenrecht und Rechtsfragen der Psychiatrie. Er ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift "Recht & Psychiatrie" Weitere Bücher vom Rolf Marschner und mit Beiträgen von ihm im Antipsychiatrieversand: Betreuungsrecht kompakt · Freiheitsentziehung und Unterbringung "Der engagierte Münchner Rechtsanwalt Rolf Marschner informiert leichtverständlich über die straf-, zivil- und verwaltungsrechtliche Lage, in der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer Einrichtungen (und somit auch die beteiligten Psychiatriebetroffenen) befinden. Aber auch für Menschen, die in institutionellen Alternativen zur Psychiatrie arbeiten, ist dieses Buch von Bedeutung, da der Autor nicht nur die Rechtslage, sondern auch die zugrunde liegenden Probleme anspricht. Behindertenbegriff, Gleichstellung, Selbstbestimmungsrecht, Einwilligungsfähigkeit, Geschäfts-, Testier-, Delikts- und Schuldfähigkeit werden ebenso durchgearbeitet wie Schweigepflicht, Datenschutz, Akteneinsicht, Behandlungs- und Betreuungsverträge incl. Patientenverfügung und Behandlungsvereinbarung. Haftungsgrundlagen, Sorgfaltspflichten, Betreuungsverfahren, Heimrecht, Maßregelvollzug, soziale Sicherung, Rehabilitationsrecht oder Persönliches Budget sind weitere wichtige Themen im Buch. Und auch die Möglichkeiten (für die Betroffenen) und Probleme (für die Psychiatrie), die sich aus der UN-Konvention der Rechte von Menschen mit Behinderung ergeben, sind in dem empfehlenswerten Buch thematisiert. Weshalb sich weiterführende Hinweise auf die einschlägige Literatur und Rechtsprechung ausschließliche als Verweis auf die Veröffentlichung einer Entscheidung in der Zeitschrift Recht & Psychiatrie, beschränken, weiß sicher alleine die PR-Abteilung des Psychiatrie-Verlags. In diesem Verlag erscheint „Recht & Psychiatrie“. So ist man jedesmal gezwungen, sich die Zeitschrift umständlich in der Bibliothek zu besorgen, wenn man ein Urteil nachlesen will." (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten) |