Florian Langegger Kartoniert,
333 Seiten, 14,3 x 20,5 cm, 19 schwarz-weiße Abbildungen, ISBN 978-3-901409-53-0.
Linz: Editon pro mente, überarbeitete Neuauflage 2003. € 18.
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Über den Autor | Inhaltsverzeichnis & Vorwort | Rezension | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home | zurück zur letzten Seite Ein Psychiater schreibt über die Parallelen von Psychiatrie und Hölle, von Wahnsinn und Tod. Vom Autor überarbeitete Neuausgabe seines 1983 erstmals im Suhrkamp-Taschenbuch-Verlag erschienenen Buches Original-Verlagsinfo Auf der Suche nach einem Standpunkt gegenüber dem Phänomen der chronischen psychischen Erkrankung stößt Langegger auf die überlieferten Bilder von Hölle und Unterwelt. Seine Gegenüberstellung von Wahnsinn und Tod, von Psychiatrie und Hölle erweist sich auch dort ergiebig, wo der Aberglaube von der Befreiung der Seelen aus ihrer Höllenqual erzählt und die Psychiatrie moderne Heilverfahren anpreist Der Autor, Psychiater in Zürich, hat dieses Buch über die Parallelen von Psychiatrie und Hölle, von Wahnsinn und Tod vor zwanzig Jahren geschrieben und jetzt (2003) aktualisiert. Mit Blick auf die "chronisch psychisch Kranken" entdeckt Langegger in den überlieferten Bildern und Geschichten unterschiedlicher Kulturen und Epochen eine "alte und tiefe Verwandtschaft von Psychiatrie und Unterwelt". Es hat etwas Rührendes, wie einer seine Zunft nicht kritisieren will und es dann doch und immer mehr tun muss. Gut geschrieben, zeitlos, tiefgründig, nur gelegentlich antiquiert (z.B. in Sachen Antipsychiatrie). Kerstin Kempker, FAPI-Nachrichten |