Charlotte Köttgen (Hg.) Kartoniert,
235 Seiten, 14,8 x 21 cm, ISBN 978-3-925146-63-3. Frankfurt am Main: Internationale
Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) 2007. € 19.50 /
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Herausgeberin | Rezension | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home Über positive wie auch negative Folgen von Fallkonstruktionen und -bewertungen in Jugendhilfe, Therapie, Psychiatrie und Justiz und der Zusammenhang zwischen Armut, sozialen Verhältnissen und psychischen Problemen. Plädoyer gegen ausgrenzende, freiheitsberaubende und entmündigende "Hilfe"-Formen und für integrierende, die sozialen Lebensbedingungen der Betroffenen berücksichtigende und die Mitwirkung der Hilfeadressaten und -adressatinnen fördernde hierarchiefreie Hilfesysteme, unterlegt mit detailliert dargestellten Fallschilderungen (u.a. Vera Stein). Originalausgabe Original-Verlagsinfo Soziale Entwurzelung und Armut, Abschiebung und Abgrenzung sind typische Erfahrungen seelisch verletzter Kinder und Jugendlicher, die sich im Kontakt mit den Hilfesystemen wiederholen können. Bei der Suche nach tragfähigen Beziehungen besonders, wenn Eltern ganz oder teilweise ausfallen geraten die Grundbedürfnisse eines einzelnen Kindes und Jugendlichen häufig aus dem Blickfeld. Administrative Abläufe, gesetzliche Vorgaben, individuelle, institutionelle, interdisziplinäre und nicht zuletzt politische Ebenen bestimmen maßgeblich über Schicksale. Der Sammelband zeigt anhand von zahlreichen Praxisbeispielen die Verflechtungen von Ursachen und Wirkungen zwischen Verhaltenweisen von Kindern und den Reaktionen der differenzierten Helfersystem der Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dr. med. Charlotte Köttgen, Fachärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie/ -psychotherapie; Vorsitzende des Ausschusses für "Kinder und Jugendliche" in der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie, DGSP e.V.
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