Andreas Knuf (Hg.)
Gesundung ist möglich! Borderline-Betroffene berichten

CoverKartoniert, 249 Seiten, 12,5 x 19,5 cm, ISBN 978-3-86739-034-7. Bonn: Balance Buch und Medien Verlag 2008. € 14.90 / sFr 22.50 / sofort lieferbar In den Warenkorb
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20 Betroffene mit der Diagnose "Borderline" – sowohl solche, die schon viel Distanz zu Borderline haben, als auch solche, die erst seit Kurzem so stabil leben, dass sie sich nicht mehr selbst verletzen und nicht mehr in die psychiatrische Klinik kommen – berichten über individuell unterschiedliche Wege zur Gesundung. Originalausgabe

Original-Verlagsinfo

Das Buch bietet ein spannendes Kaleidoskop von Gesundungswegen bei Borderline. Es macht jungen Menschen mit dieser psychischen Störung Hoffnung und zeigt, welche Schritte andere Betroffene gegangen sind. Ein wahres Mutmachbuch, das sich gegen die gängigen Vorurteile wendet, dass Borderline nicht behandelbar und auch nicht heilbar sei!

Dieses Buch zeigt nicht nur, dass Genesung möglich ist, sondern auch wie sie gelingen kann. Andreas Knuf bat Betroffene, ihren Weg der Gesundung zu schildern. Es erstaunt nicht, dass die Faktoren und Bedingungen, die von allen als wesentlich genannt werden, sich ähneln: Menschen der Umgebung, die den Kontakt nicht abgebrochen haben, Therapeuten, die als Menschen spürbar waren und den Betroffenen wirklich ernst genommen haben, Selbsthilfe und die Entscheidung zur Selbstverantwortung. Nur die Wege dahin sind ganz individuell, ebenso wie Gesundung ein Entwicklungsprozess ist, der unterschiedlich verläuft. Tröstlich für alle ist es zu hören, dass die meisten jenseits der dreißig ein völlig normales Leben führen.

Herausgeber

Andreas Knuf, Jg. 1966, Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Angehöriger, arbeitet in der psychiatrischen Tagesanstalt des Bezirkskrankenhauses Memmingen/Allgäu.

Weitere Bücher von Andreas Knuf im Antipsychiatrieversand: Bevor die Stimmen wiederkommen. Vorsorge und Selbsthilfe bei psychischen Krisen   ·  Borderline: Das Selbsthilfebuch  ·  Selbstbefähigung fördern – Empowerment in der psychiatrischen Arbeit   ·  Empowerment in der psychiatrischen Arbeit

Stimme zum Buch

20 Betroffene beschreiben ihre als »Borderline« diagnostizierten Probleme und Wege, wie sie damit fertig wurden oder zumindest ein überwiegend zufriedenes Leben führen können. Sie zeigen auf individuelle Weise, wie unterschiedlich die Bewältigungsstrategien sind. Die gemeinsame Botschaft lautet, dass es Hoffnung gibt. Im Abschlusskapitel reflektiert der Herausgeber als "Fachperson" über den Krankheits- und Gesundheitsbegriff, den Verlauf von Borderline über die Jahre hinweg, über Therapiemethoden und den eingeschränkten (und einschränkenden) Wert von Psychopharmaka und vor allem die Notwendigkeit für die Betroffenen, Selbstverantwortung zu übernehmen und Selbsthilfe zu praktizieren. Da kann man nichts dagegen sagen. (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten)