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Ernst Klee
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»Euthanasie« im NS-Staat. Die »Vernichtung
lebensunwerten Lebens«. Taschenbuch, 503 Seiten, 15 Abbildungen,
12,5 x 19 cm, ISBN 978-3-596-24326-6. Frankfurt am Main: Fischer
Taschenbuchverlag, 11. Auflage 2004. € 12.95 / sFr 23.70
/ sofort lieferbar

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Dokumente zur »Euthanasie«. Taschenbuch, 342
Seiten, 41 Abbildungen, 12,5 x 19 cm, ISBN 978-3-596-24327-3.
Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuchverlag, 6. Auflage 2007.
€ 9.95 / sFr 18.80 / sofort lieferbar

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Was sie taten Was sie wurden. Ärzte, Juristen und
andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord. Taschenbuch, 355
Seiten, 12,5 x 19 cm, ISBN 978-3-596-24364-8. Frankfurt am Main: Fischer
Taschenbuchverlag, 12. Auflage 2004. € 11.90 / sFr 21.90 / sofort
lieferbar

»Euthanasie« im NS-Staat |
Dokumente zur »Euthanasie«
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Seite
Über
die Diffamierungs-, Sterilisierungsaktionen, die Mordprogramme
»T4« und »14f13« an Minderwertigen
(Geisteskranken, Kindern, Alten usw.) und beteiligte
Personen. Original 1985 (ISBN 3-596-24326-2)
Original-Verlagsinfo
In mehrjähriger Arbeit ist es Ernst Klee bei der Suche nach Dokumenten
zur sogenannten Euthanasie gelungen, in den verschiedensten Archivbeständen
des In- und Auslandes bisher noch nie publiziertes Material zu entdecken. So
ist es erstmals möglich geworden, umfassend die Tötung von Geisteskranken,
alten und behinderten Menschen zu dokumentieren und auch das Schicksal der Fürsorgezöglinge,
Alkoholkranken, Arbeitslosen und der anderen »Gemeinschaftsunfähigen«
oder »Asozialen« nachzuzeichnen. Das Buch bringt nicht nur neue
Tatsachen, sondern korrigiert auch in vielen Punkten die bisher erschienene Literatur
zu diesem Thema. So beginnt die »Euthanasie« nicht erst im Jahre 1940
in der ersten Vergasungsanstalt Grafeneck, sondern bereits viel früher. Erstmals
wird ausführlich gezeigt, wie raffiniert die Tötungen nach dem sogenannten
Euthanasie-Stopp weitergingen, und wie sich Wissenschaftler, Ärzte, Richter,
Staatsanwälte und die Vertreter beider Kirchen dazu verhielten. Klee
rekonstruiert im Detail den Alltag in der Tötungsanstalt Grafeneck, schildert,
wie die Patienten auf ihr bevorstehendes Schicksal reagierten, was ihre Mörder
sagten, und was jene berichteten, die der Vergasung entgehen konnten. Die »Ausmerzung«
der »Ballastexistenzen« war keine Erfindung der Nationalsozialisten.
Die öffentliche wie die private Fürsorge hatten ihre Opfer bereits lange
vor 1933 zu »lebensunwertem Leben« erklärt und zur Sterilisierung
freigegeben, bevor sie dann später direkt der Tötung ausgeliefert wurden.
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Umfassende,
detaillierte Beschreibung des bis 1945 praktizierten Massenmords
an alten, kranken oder sonst für lebensunwert erklärten
Menschen. Original 1985 (ISBN 3-596-24327-0)
Original-Verlagsinfo Nach
der Veröffentlichung des inzwischen weithin bekannten Buches von Ernst Klee
(»Euthanasie« im NS-Staat. Die »Vernichtung lebensunwerten
Lebens«) hielten es Autor und Verlag für notwendig, angesichts
der Fülle des Materials einen separat benutzbaren Dokumentenband herauszugeben.
Dahinter stand die Absicht, Texte, die im oben genannten Buch nur knapp zitiert
werden konnten, möglichst ungekürzt dem Publikum vorzulegen. Inzwischen
ist es Ernst Klee gelungen, weitere Materialien zutage zu fördern, mit denen
niemand mehr gerechnet hat oder rechnen wollte. Er konnte teilweise nahezu vollständige,
nach dem Krieg als verschollen betrachtete oder versteckte Aktenbestände
durchsehen, die brisante schriftliche Quellen und sogar Fotomaterialien enthalten.
Der vorliegende Band präsentiert Dokumente, die im ersten Band nur auszugsweise
zitiert werden konnten, (und) Texte und Fotos, die hier erstmals veröffentlicht
bzw. soweit sie vor Jahrzehnten in anderem Zusammenhang schon einmal publiziert
worden sind der Vergessenheit entrissen werden. Erschreckend ist
nicht allein, was seinerzeit in Kliniken, »Heil«- und Vergasungsanstalten
geschehen ist. Erschreckend ist auch die Tatsache, dass Hunderte freiwillig mitmachten,
den Massenmord organisierten und dann verübten, dass Abertausende davon wussten
und nichts sagten. Mehr als eine Generation danach stehen wir erst am Anfang der
notwendigen Trauerarbeit. 
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Über die Rehabilitation der Mörder
und die Fortsetzung ihrer Karrieren nach 1945. Original 1986
(ISBN 3-596-24364-5)
Original-Verlagsinfo Ernst
Klee beschließt seine Trilogie über die »Vernichtung lebensunwerten
Lebens« durch die Nazis mit einem Band über den Lebensweg der Täter
und Tatgehilfen nach 1945. Er zeigt, wie Ärzte, Juristen und Verwaltungsfachleute,
die an der »Ausmerzung« beteiligt waren, z.T. unerkannt, z.T. unbehelligt
weiterleben konnten. Andere fanden milde Richter oder verständnisvolle Ärzte,
die die Beschuldigten mit Attesten vor einer Strafverfolgung bewahrten. Klee zeigt
Fluchtwege und Verbindungen der Täter auf, weist an Einzelbeispielen nach,
dass an Nazi-Verbrechen Beteiligte sogar in der Strafverfolgung eingesetzt waren.
Er nennt die Namen jener, die wieder in Verwaltung, Ministerien,
höchste Stellen der Justiz einrücken konnten, wieder
Patienten behandelten oder Mediziner ausbildeten. Dabei tauchen
viele bekannte, aber auch unbekannte Namen auf.Das Buch unterscheidet
sich von ähnlichen nicht nur in der Dichte des Materials,
sondern darin, dass fast ausnahmslos Justizakten z.T.
auch Schriftverkehr der Täter als Grundlage dienen.
So wird zum erstenmal an einem großen auf die Massenvernichtung
»lebensunwerten Lebens« begrenzten Personenkreis
deutlich, in welchem Ausmaß NS-Gehilfen nach 1945 als
Biedermänner weitermachen, weiter entscheiden und das öffentliche
Leben beeinflussen konnten.
| Über den Autor
Ernst Klee, geboren 1942, studierte Theologie und Sozialpädagogik.
Lehrauftrag für Behindertenpädagogik an der VHS in Frankfurt/Main
(1973 bis 1982) und an der FHS in Wiesbaden (1978-1979). Er publiziert
bei der Wochenzeitung DIE ZEIT und arbeitet als Dokumentarfilmer für
den Hessischen Rundfunk. 1996 wurde sein Fernsehfeature Ȁrzte
ohne Gewissen« von der ARD ausgestrahlt: Ernst Klee wurde dafür
von der Münchener Abendzeitung mit dem »Stern des Jahres 1996«
ausgezeichnet (sein Fernsehfilm »Verspottet« über das
Leben einer Kleinwüchsigen wurde 1981 mit dem »Adolf-Grimme-Preis«
sowie von der Deutschen Akademie der darstellenden Künste in Frankfurt
am Main ausgezeichnet). 1997 erhielt Ernst Klee den Geschwister-Scholl-Preis.
Weitere Bücher von Ernst Klee im Antipsychiatrieversand: Deutsche
Medizin im Dritten Reich Karrieren vor und nach 1945
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