Andreas Jürgens / Wolfgang Lesting / Rolf Marschner / Peter
Winterstein Kartoniert,
XXVIII + 268 Seiten, 14,1 x 22,4 cm, ISBN 978-3-406-61835-2. München:
C.H. Beck Verlag, 7., neu bearbeitete Auflage 2011. €
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Vorwort | Über die Autoren | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht BRD. Mit der Einarbeitung des 3. Betreuungsrechtsänderungsgesetzes (Stichwort Patientenverfügung) und des neuen Verfahrensrechts. Für Angehörige und Betroffene, BetreuerInnen, Mitglieder und LeiterInnen von Betreuungsvereinen, für MitarbeiterInnen von Betreuungsbehörden, VormundschaftsrichterInnen und RechtsanwältInnen, die sich einen schnellen Überblick zu aktuellen Fragen des Betreuungsrechts verschaffen wollen Original-Verlagsinfo Dieses bewährte, zunächst unter dem Titel "Das neue Betreuungsrecht" veröffentlichte Buch stellt das Betreuungsrecht kompakt und praxisorientiert dar. Die Neuauflage berücksichtigt vor allem die Änderungen durch das 3. BtÄndGes (Stichwort Patientenverfügung) und das seit 1.9. 2009 geltende neue Verfahrensrecht in Betreuungssachen. Das Buch wendet sich an Betreuer, Behördenmitarbeiter und Angehörige ebenso wie an Vormundschaftsrichter und Rechtspfleger und somit an alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit dem Betreuungsrecht umgehen. Das Betreuungsrecht ist, nachdem das alte Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht fast 100 Jahre nahezu unverändert galt, seit seinem Start 1992 einem ständigen Wandel durch gesetzgeberische Aktivitäten unterworfen. Seit dem Erscheinen der Vorauflage 2007 sind drei zumTeil einschneidende Änderungen erfolgt: Im März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention in deutsches Recht umgesetzt worden. Ihre Auswirkungen auf die Gesetzgebung, aber insbesondere die Praxis, sind noch gar nicht absehbar. Sie wird eine neue Dynamik in Richtung Selbstbestimmung der betroffenen Menschen entfalten. Im September 2009 ist das 3. Betreuungsrechtsänderungsgesetz, das die Patientenverfügung in das Betreuungsrecht eingefügt hat, in Kraft getreten. Auch dies ist eine Regelung, die die Selbstbestimmung des kranken Menschen nachhaltig stärkt. Ebenfalls im September 2009 ist durch das "Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit" das gerichtliche Verfahren in Betreuungssachen völlig erneuert worden. Die Vormundschaftsgerichte heißen nunmehr "Betreuungsgerichte". Das Verfahrensrecht ist sehr viel stärker formalisiert. Die Gerichte sind mit der Zielsetzung der Stärkung der Beteiligtenrechte in ihrer Verfahrensgestaltung eingeschränkt. Aus unserem Autorenteam ist Ministerialrat a.D. Detlev Kröger ausgeschieden, der als Referent und Referatsleiter im Bundesministerium der Justiz das gerichtliche Verfahren in Betreuungssachen konzipiert und begleitet hatte und in den sechs Vorauflagen engagiert für die Vermittlung der Grundgedanken des Verfahrensrechts eingetreten ist. Er hat zu dem Erfolg des Werks bei den Lesern einen erheblichen Beitrag geleistet, wofür ihm Verlag und die übrigen Autoren danken. Zugleich begrüßen wir Richter am Oberlandesgericht Dr. Wolfgang Lesting im Kreis der Autoren. Er setzt im Verfahrensrecht wichtige neue Akzente. Mit der vorliegenden systematischen Darstellung wollen wir Juristen und Nichtjuristen in die Ziele und Anliegen des Betreuungsrechts einführen. Wir haben uns bemüht, kompakt das Wichtigste zu erfassen, aber auch in der Praxis häufiger auftauchende Probleme mitzuerörtern. Rechtsprechung und Literatur konnten bis Dezember 2010 berücksichtigt werden. Kassel, Oldenburg, München, Rostock, im Februar 2011 Dr. Andreas Jürgens, MdL, w. aufsichtführender Richter am Amtsgericht Kassel a.D., Bearbeiter des Rechtsprechungsteils der Zeitschrift BtPrax. Dr. Wolfgang Lesting, Richter am Oberlandesgericht Oldenburg, Redaktionsmitglied der Zeitschrift "Recht und Psychiatrie". Dr. Rolf Marschner, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht, Lehrbeauftragter an der FH München, Redaktionsmitglied der Zeitschrift "Recht und Psychiatrie". Peter Winterstein, Vizepräsident des Oberlandesgerichts Rostock, 1. Vorsitzender des Betreuungsgerichtstages, Mitglied des Herausgeberbeirats der Zeitschrift BtPrax. Weitere Bücher vom Rolf Marschner und mit Beiträgen von ihm im Antipsychiatrieversand: Psychisch Kranke im Recht · Freiheitsentziehung und Unterbringung |