Jürgen Hoyer / Katja Beesdo / Eni S. Becker
Ratgeber Generalisierte Angststörung – Informationen für Betroffene und Angehörige

CoverKartoniert, 79 Seiten, 14,8 x 21 cm, ISBN 978-3-8017-2030-8. Göttingen: Hogrefe Verlag 2007. € 9.95 / sFr 11.95 / sofort lieferbar In den Warenkorb
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Knappe und konkrete Hinweise, speziell aus der Verhaltenstherapie, entlang den Fragen, woher Zustände generalisierter Angst kommen und was man dagegen tun kann

Original-Verlagsinfo

Dieser Ratgeber richtet sich an Personen, die ihre Sorgen nicht mehr "im Griff" haben, denen ihre Sorgen "zu viel werden". Der Ratgeber zeigt auf, welche Wege es gibt, sich von einem solchen "Stil" des Sich-Sorgens und des andauernden "Gedanken machens" zu befreien. Die Betroffenen machen sich öfter, intensiver oder länger über verschiedene Dinge Sorgen als andere Menschen dies tun, die Sorgen beziehen sich auf mehrere Bereiche und sind meistens bereits zur Gewohnheit geworden. Dabei sind allerdings nicht jene Sorgen gemeint, die im Alltag in vielen Fällen unvermeidlich sind, wie etwa finanzielle Sorgen während eines Hausbaus oder berufliche Zukunftssorgen am Ende eines Studiums. Es sind Sorgen gemeint, die zwar meist realistisch sind, aber dennoch überflüssig. Sorgen, die sich auf Dinge richten, die man nicht verändern kann und vor allem Sorgen, die mit Einschränkungen für das Leben der Betroffenen verbunden sind: die Person beginnt, gegen die Sorgen anzukämpfen oder Dinge zu vermeiden, um nicht mit den Sorgen konfrontiert zu werden. Neben dem übermäßigen Sorgen ist die Generalisierte Angststörung zudem durch eine übermäßige körperliche Anspannung gekennzeichnet. Diese äußert sich in typischen Beschwerden wie ausgeprägter Ruhelosigkeit, leichter Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Muskelanspannung und -verspannungen sowie Schlafstörungen. Mit Hilfe einer Reihe von Übungen wird erläutert, wie unvermeidliche von überflüssigen Sorgen getrennt werden können und wie beide Arten von Sorgen besser - und mit weniger Zeitaufwand - zu bewältigen sind.

Rezension

"Wer sich rein symptomorientiert, systematisch, schrittweise, mit Hilfe von Arbeitsblättern und den Direktiven des Autors seiner Panik oder Phobie (generell ist von Agoraphobie die Rede) stellen will, bekommt in diesem Ratgeber knappe konkrete Hinweise, speziell aus der Verhaltenstherapie, entlang den Fragen: Was ist das? Wie entsteht es? Was kann man tun? Mit Beispielen versehen wird das übermäßige chronische Sorgen und Befürchten von drei AutorInnen aus der klinischen Psychologie betrachtet, vom "normalen" Sorgen abgegrenzt und schrittweise - sortieren, planen, entspannen, sich stellen - handhabbar gemacht." (Kerstin Kempker, FAPI-Nachrichten)