Judith Herman Kartoniert,
400 Seiten, 14 x 21,5 cm, ISBN 978-3-87387-525-8. Paderborn: Junfermann
Verlag 2003. € 27.50 / sFr 41.50 / sofort lieferbar
Über die Autorin | Pressestimmen | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home | zurück zur letzten Seite Über therapeutische Erfahrungen mit Menschen, die durch Krieg, Missbrauch, Vergewaltigung usw. traumatisiert wurden. Incl. einer kritischen Herangehensweise an die Verleugnung sexuellen Missbrauchs in der Kindheit durch die Schule Freuds, dafür mit der Ausblendung der Traumatisierung durch gewalttätige psychiatrische Behandlung. Mit einem Nachwort der Autorin aus dem Jahre 1997. Original 1992 in den USA erschienen Original-Verlagsinfo Dieses Buch ist die Frucht von zwanzig Jahren Forschung und praktischer Arbeit mit Opfern von sexueller und häuslicher Gewalt und spiegelt auch die vielfältigen Erfahrungen mit zahlreichen anderen traumatisierten Patienten wider, vor allem mit Kriegsveteranen und Opfern von politischem Terror. Es ist ein Buch über die Wiederherstellung von Verbindungen: Verbindungen zwischen öffentlichen und privaten Welten, zwischen Individuum und Gesellschaft, zwischen Mann und Frau. Es ist ein Buch über Gemeinsamkeiten: zwischen Vergewaltigungsopfern und Kriegsveteranen, zwischen misshandelten Frauen und politischen Gefangenen, zwischen den Überlebenden der riesigen Konzentrationslager, errichtet von Tyrannen, die über Völker herrschten, und den Überlebenden der kleinen, versteckten Konzentrationslager, errichtet von Tyrannen, die über ihre Familie herrschen. Wer Furchtbares durchlebt hat, leidet unter bestimmten vorhersehbaren psychischen Schäden. Das Spektrum traumatischer Störungen reicht von den Folgen eines einzigen überwältigenden Ereignisses bis zu den vielschichtigen Folgen lang anhaltenden und wiederholten Missbrauchs. Gängige diagnostische Kategorien, insbesondere die häufig bei Frauen diagnostizierten schweren Persönlichkeitsstörungen, berücksichtigen im Allgemeinen zu wenig, was es bedeutet, wenn ein Mensch zum Opfer geworden ist. Im ersten Teil des Buches wird das Spektrum menschlicher Reaktionen auf traumatische Ereignisse beschrieben, im zweiten Teil wird der Verlauf des Heilungsprozesses geschildert und ein neues Konzept für die Psychotherapie von traumatisierten Patienten entwickelt. Aussagen von Opfern und Fallbeispiele aus der umfangreichen Literatur illustrieren die Besonderheiten traumatischer Störungen und die Prinzipien der Behandlung. Dieses Buch gehört in den USA seit Jahren zu den wichtigsten und zugleich erfolgreichsten Büchern aus dem Bereich der Psychotraumatologie. Die deutschsprachige Ausgabe war zuerst bei Kindler erschienen. Judith L. Herman ist Professorin an der Harvard Medical School und leitet ein Programm über Opfer von Gewalttaten am Cambridge Hospital. Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sie sich mit Opfern von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und häuslicher Gewalt. »Eine sensationelle Arbeit ein Klassiker für unsere Generation.« Prof. Bessel van der Kolk, Mit-Herausgeber des Buches »Traumatic Stress« »Eines der wichtigsten Psychologie-Bücher seit Freud.« New York Times »Hermans Buch ist ein »MUSS« für alle, die sich mit komplexen Traumatisierungen beschäftigen. Judith Hermans Empfehlungen sind auch nach 10 Jahren gültig und wegweisend.« Dr. Luise Reddemann, Autorin des Buches »Imagination als heilsame Kraft« »Das Buch von J. Herman ist eines der wichtigsten und gleichzeitig lesbarsten Bücher der modernen Traumaforschung. Es sollte in allen universitären Seminaren zum Thema »psychische Traumatisierungen« zur Pflichtlektüre gehören.« Dr. Arne Hofmann, Universität Köln »Mit klarem Blick für die Bedeutung gesellschaftlicher Einflüsse auf wissenschaftliche Erkenntnisse, mit präzisem psychiatrischen und psychotherapeutischen Fachwissen und mit hohem Engagement für die Opfer häuslicher, sexueller und politischer Gewalt gelingt Judith L. Herman ein großartiges Buch. Es sensibilisiert für die seelischen Wunden der Betroffenen und zeigt die mühsamen, aber zugleich hoffnungsvollen Wege der Heilung auf.« Ursula Gast, Medizinische Hochschule Hannover |