Christine Förster Kartoniert,
VIII + 156 Seiten, 14,8 x 21 cm, ISBN 978-3-940529-31-2. Frankfurt am Main:
Mabuse-Verlag 2009. € 20. / sFr 29.95 / sofort lieferbar
Über die Autorin | Rezension | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home | zurück zur letzten Seite Welche biographischen und sozialen Konstellationen fördern Gewalt in der stationären Altenpflege? Welche Ressourcen vermindern Gewalt? Auswertung von Interviews im Rahmen einer Diplomarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Ludwigshafen, Hochschule für Sozial- und Gesundheitswesen, um Ansatzpunkte für soziale und personale Interventionsformen aller Beteiligter zu liefern. Originalausgabe Original-Verlagsinfo Die Autorin hat in narrativen ExpertInnen-Interviews mit Pflegekräften persönliche, subjektive Gewalterfahrungen erhoben. Äußere und innere Realitäten der Pflegekräfte, die sich förderlich auf die Entstehung von Gewalt auswirken können, wurden herausgearbeitet. Be- und Überbelastung des Pflegepersonals trägt danach wesentlich zur Gewalteskalation bei. Diese resultiert aus den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und aus den institutionellen Gegebenheiten, aber auch Biografie, Konstitution, und Psychodynamik der Pflegekraft spielen eine wesentliche Rolle. Die Interview-Ergebnisse werden mit dem aktuellen Forschungsstand über Gewalt in der Pflege in Bezug gesetzt und diskutiert. Christine Förster, geb. 1966, arbeitet als Sozialberaterin für Dialysezentren in Rheinland-Pfalz. Die vorliegende Arbeit entstand an der Fachhochschule Ludwigshafen, Hochschule für Sozial- und Gesundheitswesen. Sie wurde 2007 mit dem ersten Platz des Förderpreises der Schröterstiftung prämiert. Die Autorin interviewte im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Ludwigshafen, Hochschule für Sozial- und Gesundheitswesen drei Pflegekräfte, um Antworten auf die Fragen herauszufinden, welche biographischen und sozialen Konstellationen auf die Ausübung von Gewalt in der stationären Altenpflege fördern und welche Ressourcen Gewalt vermindern. Die Ergebnisse der Untersuchung des in aller Regel viel zu sehr vernachlässigten Themas der institutionellen Gewalt liefern Ansatzpunkte für soziale und personale Interventionsformen aller Beteiligter. (Peter Lehmann, FAPI-Nachrichten) |