Guido Ern / Ralf D. Fischbach
Gesunder Schlaf – Endlich wieder gut schlafen

CoverEnglisch Broschur, 152 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, 14,5 x 21,5 cm, ISBN 978-3-89994-158-6. Hannover: Humboldt Verlag 2008. € 12.90 / sFr 23.90 / sofort lieferbar In den Warenkorb
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Alles über Schlafforschung, Schlafstadien, Schlafmedizin, Schlafstörungen, Schnarchen, Schlafapnoe und Schlafmittel. Originalausgabe

Original-Verlagsinfo

Ein erholsamer Schlaf ist nicht mehr selbstverständlich. Schlafmittel helfen nur kurzfristig und bergen enorme Risiken. Dieser Ratgeber erläutert die Ursachen der Schlaflosigkeit. Anschaulich stellen die Autoren die komplexen Zusammenhänge zwischen Schlaf, Tageserleben und Schlafumgebung in verschiedenen Lebensabschnitten dar. Sie zeigen natürliche Wege zu einem gesunden Schlaf.

  • Endlich wieder gut schlafen!
  • Ursachenforschung statt Schlafmittel
  • Medizinisch fundierte und verständliche Informationen

Über die Autoren

Dr. med. Guido Ern Jahrgang 1965, Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie, Schlafmedizin. 1986 bis 1992 Studium der Humanmedizin an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, Approbation zum Arzt 1992, Promotion 1993. Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin von 1993 bis 1994 in der Klinik für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin des Florence-Nightingale-Krankenhauses in Düsseldorf-Kaiserswerth und von 1995 bis 1998 in der Abteilung für Innere Medizin des Krankenhauses der Augustinerinnen in Köln, Schwerpunkt Schlafmedizin. Spezialisierung zum Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde und Erwerb der Zusatzbezeichnung Allergologie von 1999 bis 2002. Ausbildung zum leitenden Notarzt von 1995 bis 1999. Zertifizierung als Somnologe (AfaS 2005) und Zusatzbezeichnung Schlafmedizin 2006. Gesundheitsexperte der Gesundheitsvorsorge.de für den Bereich "Asthma und Allergie" seit 2002. Pneumologischer Arbeitskreisleiter in Gelsenkirchen seit 2003. Autor und Referent von Forum Lunge seit 2004.

Dr. Fischbach, Jahrgang 1956, ist Internist und praktiziert in einer Privatpraxis im Kölner Süden. Ganz bewusst konzentrierte er sich in seiner Entwicklung nicht auf einen Schwerpunkt. Er versteht sich als Generalist und legt großen Wert auf einen ganzheitlichen Betreuungsumfang. Das Gesundheits oder Krankheitsmanagement seiner Patienten erfolgt sehr persönlich unter Zuhilfenahme eines umfassenden Netzwerkes, in dem sich viele namhafte Spezialisten befinden. Die Betreuung endet zum Beispiel nicht an der Krankenhaustür. Vor seiner Niederlassung war er mehrere Jahre als Oberarzt in einer Kölner Klinik tätig. Seit 1999 ist Dr. Fischbach Vorstand der Qualimedic.com AG. Die Qualimedic ist ein Arztunternehmen, das Patienten auf verschiedenen Plattformen im Internet berät.

Inhalt
Vorwort. 11
Der Schlaf im Wandel der Zeit 12
Vom schlafenden Menschen 12
Schlafen für die Gesundheit 13
Die Bedeutung des Schlafes 14
Die ersten Erklärungsversuche für den Schlaf 15
Die Soziologie des Schlafes 16
Das Gehirn: Lernen im Schlaf 17
Schlafen, Wachen und das Gedächtnis 18
Schlaf und Gehirn 18
Schlaf als biologischer Rhythmus 21
Rhythmusstörungen als Berufsrisiko 21
Der Kampf gegen die innere Uhr und seine Folgen 22
Frühaufsteher und Nachtmenschen 23
Der Morgenmuffel als Abendtyp 24
Der Frühaufsteher als Morgentyp 26
Kurzschläfer und Langschläfer 26
Die unterschiedlichen Schlafstrukturen 27
Schlafdauer und Gesundheit 28
Der Mittagsschlaf 28
Schlaf und Lebensalter 29
Schlaf bei Säuglingen und Kleinkindern 30
Schlaf-Forschung und Schlafstadien 33
Die Anfange der Schlafforschung 33
Wach- und Schlaf-EEG 34
Die Entdeckung des REM-Schlafes 34
Das Rätsel des REM-Schlafes 35
Lernprogramm REM-Schlaf 36
Gibt es ein REM-Schlafzentrum? 36
Die Schlafstadien 38
Schlafzyklus und Lebensalter 40
Schlafen vor Mitternacht? 42
Die Körperfunktionen im Schlaf 42
Die Körperfunktionen im Non-REM-Schlaf 43
Die Körperfunktionen im REM-Schlaf 44
Exkurs: Vom Schlaf der Tiere 44
Füchse, Ratten, Elefanten - schlafende Säugetiere 45
Der Winterschlaf 47
Diagnostik in der Schlafmedizin 50
Wer kann helfen? 51
Das Schlaflabor 52
Die Untersuchungen im Schlaflabor 52
Fallbeispiele aus dem Schlaflabor 54
Allgemeine Schlafstörungen 56
Die schlaflose Gesellschaft 56
Der "gestörte" Schlaf 57
Warum klappt es mit dem Schlafen nicht? 59
Die Schlafstörung 61
Subjektives Empfinden oder objektive Messung? 63
Die Ursachen der Schlaflosigkeit 64
Psychogene Schlafstörungen 66
Psychoreaktive Schlafstörung 66
Schlafwahrnehmungsstörung 67
Schlafmangelsyndrom 67
Depressive Erkrankungen 67
Angsterkrankungen 68
Posttraumatische Belastungsstörungen 68
Alkoholabhängigkeit 68
Schlafstörung bei Hypnotikaabhängigkeit 69
Schlafstörungen bei Stimulanzienabhängigkeit 69
Altersbedingte Veränderungen des Schlafes 70
Häufiges Aufwachen 70
Schlaf und Altersleiden 71
Schlaf und Depressionen 72
Das Nickerchen am Tag 73
Spezifische Schlafprobleme bei Frauen 74
Schlaf und Menstruation 74
Schlaf und Schwangerschaft 75
Schlaf und Menopause 76
Nächtlicher Esszwang 77
Wann ist ärztliche Hilfe nötig? 78
Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen 79
Die richtige Schlafumgebung 79
Das richtige Bett 79
Das Raumklima 80
Schlafwandeln 81
Panikattacken 81
Albträume 82
Bettnässen 82
Nächtliche rhythmische Bewegungsstörungen 83
Akute, chronische oder psychische Schlafstörungen 83
Akute Ursachen 83
Chronische Ursachen 84
Psychische Ursachen 84
Das Symptom der Tagesmüdigkeit 85
Verzögertes Schlafphasensyndrom 85
Narkolepsie 85
Schlafapnoe 86
Wann es ärztlicher Hilfe bedarf 87
Was kann der Kinderarzt tun? 88
Der Weg zum Schlafmediziner 88
Schlafstörungen bei Schichtarbeit 90
Zirkadiane Rhythmusstörungen und ihre Folgeerscheinungen 91
Die Behandlungsstrategien 92
Arbeitszeitpläne 92
Feste Schlaf-Wach-Zeiten 93
Verschreibungspflichtige Schlafmittel 95
Stimulanzien 95
Melatonin 96
Lichttherapie 96
Schlafhygiene 96
Bedingungen am Arbeitsplatz 97
Ernährung 97
Noch einmal in Kürze 98
Schnarchen: Die Säge im Bett 99
Was ist Schnarchen? 99
Ist Schnarchen krankhaft? 100
Harmlos oder gefährlich? 102
Die Risikofaktoren 102
Der Alkohol 103
Das Übergewicht 103
Die Medikamente 104
Kann man Schnarchen behandeln? 104
Allgemeine Maßnahmen 104
Antischnarchprothesen 104
Das Schlafapnoe-Syndrom 106
Was ist eine Schlafapnoe? 106
Wie bemerkt man ein Schlafapnoe-Syndrom? 109
Warnzeichen der Schlafapnoe 110
Bei Erwachsenen 110
Bei Kindern 111
Fragebogen zur Selbsterkennung 111
Die Gefahren des Schlafapnoe-Syndroms 113
Direkte körperliche Störungen 113
Folgeerkrankungen 115
Schlafapnoe und Schnarchen 115
Wann muss behandelt werden? 116
Therapiemögliclikeiten und Behandlungsstrategien 118
Allgemeine Maßnahmen 118
Die medikamentöse Therapie 119
Die CPAP-Therapie 119
Protrusionsschienen 126
Die operative Behandlung 125
Behandlung des Schlafapnoe-Syndroms bei Kindern 129
Schlafapnoe und Verkehr: Der schnelle Tod durch den Sekundenschlaf 129
Weitere krankhafte Schlafstörungen 131
Restless-Legs-Syndrom - Das Syndrom der ruhelosen Beine 131
Narkolepsie und Schlafsucht 132
Syndrom der vorverlagerten Schlafphase 133
Schlafwandeln 134
Periodische Bewegungen der Gliedmaßen 135
Abnormes Verhalten im REM-Schlaf 136
Bruxismus - Das nächtliche Zähneknirschen 136
Wie hilfreich sind Schlafmittel? 137
Die synthetischen Schlafmittel 137
Barbiturate 137
Benzodiazepine 138
Der Wirknachweis von Schlafmitteln 139
Schlafmittel und Schlafstadien 141
Die Nachwirkungen 142
Die "natürlichen" Schlafmittel 143
Pflanzliche Präparate 143
L-Tryptophan 144
Alkohol 144
Schlafmittel als Notlösung 145
Die Abhängigkeit 146
Der Weg zum besseren Schlaf 148
Die wichtigsten Schlaftipps 148
Die Autoren 152

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

Schlaf ist mehr als nur ein einfaches Pausieren des Körpers. Schlaf ist ein aktiver Prozess, den der schlafende Mensch jedoch nicht wahrnimmt. Wir kennen Situationen, in denen wir nachts wach werden und uns an eine gerade geträumte Szene erinnern (meist nur kurz) oder nicht sicher sind, ob das Geträumte nicht doch real war. Der Schlaf ist unverzichtbar für die physische und psychische Erholung des Organismus. Wie bedeutsam ein gesunder Schlaf ist, wird uns erst bewusst, wenn er sich nicht einstellen will oder unterbrochen wird. Nicht nur die Konzentration und die Gedächtnisfunktion, auch Stimmung und körperliche Belastbarkeit lassen nach, die Unfallgefährdung am Tage nimmt zu. Beispielsweise beim sogenannten Schlafapnoe-Syndrom. Lange bleibt den Betroffenen der Zusammenhang zwischen Schlafstörung und fehlender Leistungsfähigkeit am Tage verborgen. Häufig schickt erst der Partner den Betroffenen zum Arzt, nicht aufgrund der Tagesmüdigkeit, sondern wegen Schnarchens und nächtlicher Erstickungssymptomatik beim Aussetzen der Atmung. Dieses Buch befasst sich im ersten Teil mit den Grundlagen der Schlafforschung, ohne die ein Verständnis der Schlafstörungen nicht möglich ist. Es offenbart dem Leser eine immense Anzahl interessanter Aspekte des Schlafes. Im Anschluss werden die diagnostischen Maßnahmen vorgestellt und schlussendlich die einzelnen Krankheitsbilder ausführlich besprochen. Dieses Werk kann und soll den medizinischen Rat eines Spezialisten nicht ersetzen. Vielmehr werden Zusammenhänge aufgezeigt und zahlreiche praktische Ratschläge gegeben, die einen ruhigen sowie erholsamen Schlaf ermöglichen.

Dr. med. Guido Ern
Dr. med. Ralf D Fischbach