Gilles Deleuze / Félix Guattari
Taschenbuch, 530 Seiten, 11 x 17,5 cm, ISBN 978-3-518-27824-6. Frankfurt
am Main: Suhrkamp Verlag, 9. Auflage 2005. € 17. / sFr 25.50
/ sofort lieferbar Über die Autoren | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht | home | zurück zur letzten Seite Untersuchung der befreienden Kräfte der Schizophrenie, die über das Postulat der personalen Identität und der Integrität des Ich hinausgeht: der ödipale Familialismus mache es unmöglich, die schizogene gesellschaftliche Produktion aufzudecken (original 1972) Original-Verlagsinfo Deleuze und Guattari begreifen den Ödipus-Komplex als ein kulturspezifisches, nämlich abendländisch-bürgerliches Phänomen. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Wunschproduktion »normaler« und »schizophrener« Menschen in der gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaft, wobei insbesondere die Analyse des »Schizo« die Mechanismen der Gesellschaft erhellt, die ihn ausstößt. In einem umfangreichen Exkurs zeigen Deleuze und Guattari verschiedene Formen von Vergesellschaftung und Schizophrenie auf und gewinnen dabei erste Kategorien für eine »Schizo-Analyse«, die im Kern eine Sozio-Analyse ist. Gilles Deleuze wurde 1925 in Paris geboren. Bereits vor seiner Professur an der Sorbonne zeichnete sich Deleuze durch philosophiegeschichtliche Studien über Spinoza, Bergson, Hume, Kant und Nietzsche aus. 1995 beging Deleuze nach langer und schwerer Krankheit Selbstmord. Félix Guattari, geboren 1930 in Villeneuve-les-Sablons, gestorben 1992, lehrte am Collége de Philosophie in Paris. Seine Schriften, zum Großteil in Zusammenarbeit mit Gilles Deleuze entstanden, spannen thematisch einen Bogen von den Bereichen Philosophie, Wirtschaft, Politik bis hin zur klinischen Psychoanalyse. Weitere Bücher von Deleuze im Antipsychiatrieversand: Schizophrenie und Gesellschaft Texte und Gespräche 1975-1995 |