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Günther Cloerkes / Jörg Michael Kastl (Hg.)
Leben und Arbeiten unter erschwerten Bedingungen Menschen mit Behinderungen
im Netz der Institutionen
Kartoniert,
250 Seiten, 5 Tabellen, 17 x 24,5 cm, ISBN 978-3-8253-8335-0. Heidelberg:
Carl Winter Verlag 2007. € 24. / sFr 35.95 / lieferbar
innerhalb von ca. 3 Tagen
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Mit dem Artikel "Deinstitutionalisierung durch Persönliche Budgets?
Am Beispiel der Situation von Menschen mit psychischen Behinderungen"
von Jörg Michael Kastl und Thomas Meyer incl. Fallbeispielen aus dem 2005
in Baden-Württemberg abgeschlossenen Modellprojekt und ersten Antworten
auf die Frage nach notwendigen und nicht notwendigen Reinstitutionalisierungen
sowie institutionellen Verankerungen dieses auf Deinstitutionalisierung
angelegten Instruments der Behindertenhilfe. Originalausgabe
Original-Verlagsinfo
Alltag und Biografie behinderter Menschen sind eingebettet in komplexe
institutionelle Netze und Netzwerke. In ihnen realisiert sich gesellschaftliche
Solidarität und soziale Sicherung. Sie ermöglichen Teilhabe und Selbstbestimmung,
sind aber zugleich auch mit Handlungszwängen und Etikettierungen verknüpft.
Sie erleichtern und schaffen zugleich "erschwerte Bedingungen" des Lebens
und Arbeitens behinderter Menschen. Die Beiträge in diesem Buch thematisieren
beide Seiten dieses Zusammenhangs.
Das Buch richtet sich an: Fachleute und Wissenschaftler (Pädagogen, Psychologen,
Soziologen, Sozialpädagogen) sowie fortgeschrittene Studierende der Behindertenpädagogik,
Sonderpädagogik, Heilpädagogik, Sozialpädagogik.
Über die Herausgeber
Prof. Dr. Günther Cloerkes lehrt Soziologie der Behinderten in Heidelberg.
Prof. Dr. Jörg Michael Kastl lehrt Soziologie der Behinderung und sozialer
Benachteiligung in Reutlingen.
Inhaltsverzeichnis
| Günther
Cloerkes
und
Jörg
Michael
Kastl | | | Einleitung | 7 | | | Jörg
Michael
Kastl | | | Behinderung
und
Verrechtlichung.
Selbstbestimmung
und
Teilhabe
unter
den
Bedingungen
des
gegliederten
Systems.
Eine
Fallanalyse | 15 | | | Felix
Welti | | | Das
Recht
auf
Teilhabe
behinderter
Menschen
in
seinem
verfassungs
und
europarechtlichen
Rahmen
und
im
Spannungsfeld
der
neueren
Sozialgesetzgebung | 49 | | | Christina
Vanja | | | Vom
Hospital
zum
Betreuten
Wohnen
-
Die
institutionelle
Versorgung
behinderter
Menschen
seit
dem
späten
Mittelalter | 79 | | | Thomas
Hoffmann | | | Arbeit
und
Entwicklung
-
Zur
Institutionalisierung
geistiger
Behinderung
im
19.
Jahrhundert | 101 | | | Sandra
J.
Wagner | | | Job-Coaching
als
Instrument
der
Sozialen
Arbeit
-
Empirische
Befunde
zum
Übergang
Schule
-
Berufswelt | 125 | | | Jürgen
Hohmeier | | | Unterstützte
Ausbildung
und
Beschäftigung.
Neue
Wege
in
der
beruflichen
Integration
von
Menschen
mit
Behinderungen | 143 | | | Mathilde
Niehaus | | | Arbeiten
unter
erschwerten
Bedingungen
-
Frauen
mit
Behinderungen | 171 | | | Jörg
Michael
Kastl
und
Thomas
Meyer | | | Deinstitutionalisierung
durch
Persönliche
Budgets?
Am
Beispiel
der
Situation
von
Menschen
mit
psychischen
Behinderungen | 187 | | | Helmut
Mair
und
Sören
Roters-Möller | | | Den
Ruhestand
gestalten
lernen
-
Menschen
mit
Behinderung
in
einer
alternden
Gesellschaft | 211 | | | Personenregister | 241 | | | Die
Autorinnen
und
Autoren | 247 |
Über die Autorinnen &
Autoren
DR.
GÜNTHER
CLOERKES, Professor für
Soziologie der Behinderten an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg,
Institut für Sonderpädagogik, Zeppelinstraße 3, D-69121 Heidelberg, Tel.:
06221/477-434. E-Mail: cloerkes[at]ph-heidelberg.de .
Studium von Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Wirtschaftswissenschaften
an den Universitäten Köln und Münster. Diplom in Soziologie 1972. Promotion
1979. 1972 bis 1981 Lehr- und Forschungstätigkeit in Münster, Bielefeld,
Köln, Mannheim und Heidelberg. Seit 1981 Professor für Soziologie der
Behinderten in Heidelberg. Arbeitsschwerpunkte: Änderung der sozialen
Reaktion auf behinderte Menschen; Interkultureller Vergleich der Lebenssituation
Behinderter; Familie und Freizeit von Menschen mit Behinderungen.
THOMAS HOFFMANN,
Diplom-Soziologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humanwissenschaftlichen
Fakultät der Universität zu Köln, Seminar für Geistigbehindertenpädagogik,
Klosterstraße 79b, D-50931 Köln, Tel.: 0221/4705531. E-Mail: thomas.hoffmann[at]uni-koeln.de
.
Studium der Soziologie, Psychologie und Politologie in Hamburg und Berlin.
2001 bis 2006 Lehr- und Forschungstätigkeit an der Pädagogischen Hochschule
Ludwigsburg, Fakultät für Sonderpädagogik Reutlingen. Arbeitsschwerpunkte:
Kulturhistorische Theorie geistiger Entwicklung und ihrer Behinderung;
Bildung und Rehabilitation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit
schweren neuropsychologischen Syndromen; Ideen- und Institutionsgeschichte
der Sonderpädagogik. Promotions vorhaben: "Wille und Entwicklung: Problemfelder,
Konzepte, pädagogisch-didaktische Perspektiven".
DR. JÜRGEN
HOHMEIER, Professor a.
D., Institut für Sozialpädagogik, Weiterbildung und empirische Pädagogik,
Georgskommende 33, 48143 Münster. E-Mail: J.Hohmeier[at]gmx.de.
Studium von Soziologie, Neuerer Geschichte und Publizistik in Münster,
Göttingen und Berlin; 1967 Promotion; 1967 - 1973 Sozialforschungsstelle
Dortmund und Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie; 1974 - 1978
Professor für Soziologie der Behinderten an der Abteilung für Heilpädagogik
der Pädagogischen Hochschule Rheinland in Köln; 1979 - 2003 Professor
für Sozialpädagogik am Institut für Sozialpädagogik, Weiterbildung und
empirische Pädagogik der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.
Arbeitsschwerpunkte der letzten Jahre: Soziale Hilfen für Menschen mit
Behinderungen und ihre Familien, Soziale Geragogik / Altenhilfe.
DR. JÖRG
MICHAEL KASTL,
Professor für Soziologie der Behinderung und sozialer Benachteiligung
an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Fakultät für Sonderpädagogik,
Pestalozzistr. 53, D-72762 Reutlingen, Tel.: 07121/2719305, E-Mail: kastl[at]ph-ludwigsburg.de
.
Studium der Soziologie und Philosophie in Tübingen; 1999 Habilitation
im Fach Soziologie an der Universität Tübingen; 2004 Vertretung der Professur
für Soziologie mit Schwerpunkt Familien- und Jugendsoziologie am Fachbereich
Gesellschaftswissenschaften, Institut für Sozialisationsforschung und
Sozialpsychologie, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a.M.;
seit 2005 Professor für Soziologie der Behinderung und sozialer Benachteiligung
an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Schwerpunkte in Forschung
und Lehre: Soziologie der Behinderung, allgemeine Soziologie (insbes.
Soziologie des Körpers und der Leiblichkeit), Sozialisations- und Bildungsforschung,
Sozialpolitik (insbes. Rehabilitation), qualitative Sozialforschung.
DR. HELMUT
MAIR, apl. Professor,
Akad. Oberrat im Schwerpunkt Sozialpädagogik, Institut für Erziehungswissenschaft,
Universität Münster, Georgskommende 33, D-48147 Münster, Tel. 0251/8324-201.
E-Mail: mair[at]uni-muenster. de.
Studium der Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaft. Staatsexamen
1970, Promotion 1973, Habilitation 1986. Seit 1971 Lehr- und Forschungstätigkeit
an der Universität Münster, Arbeitsschwerpunkte: Soziale Sicherung und
Rehabilitation, Sozialpsychiatrie, Gestaltung und Begleitung von biographischen
Übergängen.
THOMAS
MEYER,
M.A., Diplom-Sozialpädagoge (BA). Wissenschaftlicher Mitarbeiter
im Forschungsverbund der wissenschaftlichen Begleitforschung zur Erprobung
trägerübergreifender Persönlicher Budgets an der Pädagogischen Hochschule
Ludwigsburg, Fakultät für Sonderpädagogik, Pestalozzistr. 53, D-72762
Reutlingen, Tel.: 07121/271-9332. E-Mail: meyer01[at]ph-ludwigsburg.de .
Studium der Sozialpädagogik an der Berufsakademie Stuttgart für Sozialwesen;
Diplom in Sozialpädagogik (BA) 1994. Studium der Soziologie, Psychologie
und Politikwissenschaft an der Universität Tübingen; M.A. 2002. Tätigkeit
als Sozialpädagoge in der Jugendhilfe (1994-1999), im Bereich Arbeitsmarkt-
und Berufsforschung am Fraunhofer-Institut in Stuttgart (2002-2004) sowie
in der Arbeitsmarkt- und Organisationsberatung in Trier (2004-2005). Seit
1999 Dozent an der Berufsakademie Stuttgart für Sozialwesen, wissenschaftlicher
Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg seit 2005. Arbeitsschwerpunkte:
Soziologie der Lebensalter, Familiensoziologie, Gerontologie, Soziologie
der Behinderten, Medizinsoziologie.
DR. MATHILDE
NIEHAUS, Professorin für
Arbeit und Berufliche Rehabilitation an der Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche
Fakultät, Herbert-Lewin-Strasse 2, D-50931 Köln, Tel.: 0221/470-4954.
E-Mail: mathilde.niehaus[at]unikoeln.de
Studium von Psychologie und Germanistik an den Universitäten Marburg und
Trier. Diplom in Psychologie, Dr. rer. nat., Dr. phil. habil., Lehr- und
Forschungstätigkeit an den Universitäten Trier, Oldenburg, Klagenfurt,
Wien, Köln. Gastprofessur an der Universität Klagenfurt, Ordentliche Universitätsprofessorin
für Heil- und Sonderpädagogik an der Universität Wien bis Wintersemester
2002/2003. Arbeitsschwerpunkte: Methoden der Evaluationsforschung, Forschung
zum Implementation des SGB IX, zu Teilhabe von Frauen mit Behinderung,
zu Disability Management, Betriebliche Integrationsansätze (im internationalen
Vergleich), Rena-Management, Lebenslage von Menschen mit Behinderung,
Transition Schule Beruf.
SÖREN
ROTERS-MÖLLER,
Diplom-Pädagoge, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Den
Ruhestand gestalten lernen", Universität Münster, Georgskommende 33, D-48143
Münster, Tel.: 0251/8324-194. E-Mail: soemoell[at]unimuenster.de
Studium der Erziehungswissenschaft (Diplom 2004). Mitarbeit im Modellprojekt
"Unterstützter Ruhestand für Menschen mit Behinderungen" sowie im Projekt
"Den Ruhestand gestalten lernen". Promotionsstudium am Institut für Erziehungswissenschaft
an der Universität Münster. Arbeitsschwerpunkte: Individuelle Hilfeplanung,
Case Management, Biografiearbeit mit Menschen mit Behinderung.
DR. CHRISTINA
VANJA, Privatdozentin,
Funktionsbereich "Archiv, Gedenkstätten, Historische Sammlungen", Landeswohlfahrtsverband
Hessen, Ständeplatz 6-10, D-34117 Kassel, Tel.: 0561/1004-2277. E-Mail:
christina.vanja[at]lwvhessen.de
Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaften und Germanistik an
den Universitäten Marburg und Frankfurt, Staatsexamina 1976 und 1978.
Promotion im Fach Mittelalterliche Geschichte an der Universität Kassel
1982. 2001 Habilitation für das Fach Neuere Geschichte an der Universität
Kassel, seit 2002 Privatdozentin. 1983-1985 Ausbildung als wissenschaftliche
Archivarin an der Archivschule in Marburg. 1985-1986 wissenschaftliche
Mitarbeiterin des Bergbauarchivs in Bochum. Seit 1986 Archivarin, seit
1989 Leiterin des Bereichs "Archiv, Gedenkstätten, Historische Sammlungen"
des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen in Kassel. Arbeitsschwerpunkte: Hospital-
und Krankenhausgeschichte; Geschichte der Psychiatrie; Geschichte sonstiger
Erziehungs- und Fürsorgeeinrichtungen.
DR. SANDRA J.
WAGNER, Dipl.-Sozialwissenschaftlerin,
Dozentin für Soziologie, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik an der Humboldt-Universität
zu Berlin und an div. Fachhochschulen, D-10117 Berlin, Tel.: 030/78896481.
E-Mail: s.j .wagner[at]gmx.net.
Studium der Sozialwissenschaften (Soziologie, Politik-, Erziehungswissenschaften)
an der Humboldt-Universität zu Berlin. Diplom 1997. Promotion in Soziologie
2004 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und der Freien Universität,
Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Übergänge Schule-Berufswelt; Bildung, Wissen,
Arbeitsmarkt; Sozialstrukturanalyse; Lebensverlaufsforschung; Migration;
Längsschnitt- und Panelstudien.
DR. FELIX
WELTI, Privatdozent, Konrad-Adenauer-Straße
3, D-23558 Lübeck, Tel.: 0451/8132742. E-Mail: mail[at]felix-welti.de
.
Studium der Rechtswissenschaften, Promotion und Referendariat in Hamburg
bis 1998. Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Sozialrecht und
Sozialpolitik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Habilitation
2005 für Öffentliches Recht einschließlich Europarecht, Sozial- und Gesundheitsrecht;
Lehrstuhlvertretung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
am Main 2005/2006; freier Dozent und Autor; Arbeitsschwerpunkte: Rehabilitation
und Teilhabe behinderter Menschen, Recht der sozialen Dienste und Einrichtungen,
Kranken- und Pflegeversicherung.
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