Ulrich Bartmann (Hg.) Kartoniert,
118 Seiten, 16,5 x 24 cm, ISBN 978-3-87159-860-9. Tübingen: DGVT-Verlag
2007. € 14.80 / sFr 17.80 / sofort lieferbar
Editorial | Autor | Inhalt | Liefer- & Zahlungsbedingungen incl. Widerrufsrecht Über die positiven psychischen und körperlichen Wirkungen des langsamen Dauerlaufs auf Kinder und Jugendliche Original-Verlagsinfo Der langsame Dauerlauf als Lauftherapie eingesetzt wirkt nicht nur bei Bewegungsmangelkrankheiten, sondern auch bei psychischen Störungen. Daneben verbessert Laufen als Therapie das Wohlbefinden und die Genussfähigkeit. In prägnanter und verständlicher Form informieren die Fortschritte in Lauftherapie jeweils über die neuesten Erkenntnisse bezüglich der therapeutischen Wirkung des Laufens. Wer sich für Lauftherapie interessiert, kommt um dieses Periodikum nicht herum. Prof. Dr. Ulrich Bartmann (geboren 1948) lehrt an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit und leitet den Studienschwerpunkt Soziale Arbeit mit psychisch kranken und suchtkranken Menschen. Es gehört mit zu seinen Methoden, Menschen, die unter großen Belastungen stehen oder auch psychische Probleme haben, Joggen als effektiven Weg der Selbsthilfe aufzuzeigen. Prof. Dr. Bartmann ist psychologischer Psychotherapeut und anerkannter Supervisor für Verhaltenstherapie. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, insbesondere auf den Gebieten des therapeutischen Laufens und der Abhängigkeiten. Weitere Bücher von Ulrich Bartmann und Bücher mit Beiträgen von Ulrich Bartmann im Antipsychiatrieversand:
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Mit diesem ersten Band der Fortschritte in Lauftherapie wurde ein von mir lang gehegtes Projekt realisiert. Derzeit gibt es kein Informationsorgan, das über Entwicklungen und Erkenntnisse hinsichtlich des therapeutischen Einsatzes des langsamen Dauerlaufs berichtet, ohne dabei sich im rein plakativen Bereich zu bewegen, wie dies die zahlreichen Lauf-Magazine tun. Bei den sportwissenschaftlichen Zeitschriften hingegen werden z.T. eher ganz spezifische Einzelfragen diskutiert, die mit dem Laufen nur wenig oder gar nichts zu tun haben. Diese Periodika wenden sich auch nur an einen eingegrenzten Bereich von Sportwissenschaftlern. Zielsetzung dieses neuen Periodikums ist, über neuere Entwicklungen und Erfahrungen auf dem Gebiet therapeutischen Laufens praxisnah zu berichten. Dabei sollen sowohl gründliche empirische Studien dargelegt werden als auch Berichte über Pilotprojekte und Versuche, therapeutisches Laufen effektiv einzusetzen. Somit findet sich ein Raum, auch über den Einsatz von Lauftherapie zu berichten, wenn die Aussagekraft der jeweiligen Befunde sehr begrenzt wird. Dabei gibt es allerdings eine eindeutige verhaltensorientierte (behaviorale) theoretische Orientierung. Außerdem wird der Schwerpunkt der Beiträge immer bei den psychischen Auswirkungen des Joggens liegen, ohne jedoch die körperlichen Faktoren zu ignorieren. Ich denke, dass nur so die Bemühungen zahlreicher Lauftherapeutinnen und -therapeuten die nötige Unterstützung erfahren, Nichtläufer durch das Laufen zum körperlich seelischen Wohlbefinden zu führen. Ich habe die Hoffnung, dass die Rubrik 'Nachrichten/Kurzberichte' zu einer regen Kommunikation lauftherapeutisch Tätiger beiträgt. Sofern es von den Beiträgen her möglich ist, soll für jeden Band ein Schwerpunktthema festgelegt werden, ohne aber deswegen andere Beiträge auszuschließen. Für dieses Heft ist das Schwerpunktthema 'Laufen mit Kindern und Jugendlichen'. Gerade unter Berücksichtigung, dass es hierzu vergleichsweise wenige Arbeiten gibt, scheint ein solcher Themenschwerpunkt notwendig. Zugleich sind alle, die über Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügen aufgerufen, ihre Erkenntnisse mitzuteilen. Sofern dies in Form eines Kurzberichtes erfolgt, wird eine Veröffentlichung im nächsten Band in der o.g. Rubrik 'Nachrichten/Kurzberichte' geprüft. Zur Diskussion soll aber auch eine Rubrik 'Briefe an den Herausgeber' beitragen, wobei keine Gewähr für eine Veröffentlichung oder vollständige Veröffentlichung übernommen wird. Zum Schluss bleibt mir nur noch all denen zu danken, die dieses Projekt unterstützt haben. Hierzu gehören die AutorInnen von Beiträgen und der wissenschaftliche Beirat. Ein besonderer Dank gebührt dem Verlagsleiter des dgvt-Verlages, Herrn Otmar Koschar, für seine Risikobereitschaft, ein solches Periodikum herauszubringen. Ulrich Bartmann |