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Verlagsinfo
Ein
Buch, das die Gefahren aller Psychopharmaka auf dem deutschsprachigen Markt sowie
des wieder verstärkt praktizierten Elektroschocks schonungslos und leicht
verstehbar offenlegt. Mit Ratschlägen zum verantwortungsbewussten Absetzen. Zusatzinformation
zu »Schöne neue Psychiatrie« Tranquilizer (Lexotanil,
Valium usw.), Lithium, Antidepressiva (Insidon, Saroten usw.), Neuroleptika (Haldol,
Imap usw.), Carbamazepin (Tegretal, Timonil usw.) und Psychostimulantien (Ritalin
usw.) werden in wachsendem Ausmaß nicht nur in der Psychiatrie eingesetzt,
sondern auch in der Medizin, insbesondere in der Allgemein- und Kindermedizin.
Der Trend geht seit 1985 kontinuierlich weg von Tranquilizern und hin zu Antidepressiva
und Neuroleptika. In Deutschland werden im Durchschnitt 70% aller Psychopharmaka
an Frauen verschrieben, mit steigendem Alter in zunehmender Tendenz. Jede siebte
Psychopille wird von Kindern unter zwölf Jahren geschluckt. 15% aller Kinder
und Jugendlichen und 25% aller Erwachsenen gelten als psychisch gestört und
kommen als potentielle Konsumenten in Frage. Es ist davon auszugehen, dass die
Situation in der Schweiz und in Österreich nicht wesentlich anders ist.
Die Betroffenen werden in aller Regel nicht über die wahrscheinlichen, die
möglichen und die nicht auszuschließenden Risiken aufgeklärt.
Sie wissen nicht, dass manche Substanzen in bestimmten Ländern vom Markt
genommen wurden, in anderen jedoch ohne Einschränkung verkauft werden: z.B.
Penfluridol (Semap) wegen Krebsverdacht, Remoxiprid (Roxiam) wegen Blutbildschäden,
Triazolam (Halcion) wegen Amnesien und Black-out-Handlungen. Wer Klarheit über
die Risiken haben will, die mit der Verabreichung von psychiatrischen Psychopharmaka
und von Elektroschocks verbunden sind, muss sich mit deren Wirkungsweise und Auswirkungen
auseinandersetzen, erst recht, wenn ärztlicherseits das Interesse an einer
umfassenden Aufklärung zu wünschen übrig lässt.
»Schöne neue Psychiatrie« besteht aus zwei jeweils
in sich abgeschlossenen Bänden:
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