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Objektbezogene Verwahrung
versus subjektorientierte Hilfe Wie haben sich psychiatrische und
antipsychiatrische Vorstellungen von Hilfe vom 17. Jahrhundert bis zur
Gegenwart entwickelt?
Heinz Kampmann und Jeanette Wenzel setzen die Ansätze von
Reil, Heinroth, Horn und Griesinger über Kraepelin bis hin zu Cooper, Laing
und Basaglia zur gesellschaftlichen und ökonomischen Situation der jeweiligen
Epoche in Beziehung und analysieren ihre Orientierung. Anhand der Kategorien
der Kritischen Psychologie fragen Kampmann & Wenzel, was Hilfe inhaltlich
bedeuten kann, wenn sie im Interesse derjenigen Menschen liegen soll, denen sie
gilt. Daran gebunden sind Fragen wie: Wie verhindern einzelne Ansätze, Hilfe
an den subjektiven Interessen der Betroffenen auszurichten? Wie machen andere
Ansätze dies möglich?
»Psychiatrische und antipsychiatrische Vorstellungen von Hilfe im
Wandel der Zeit« erschien 2001 in erster Auflage. Bei der Neuausgabe
handelt es sich um eine korrigierte Fassung.
Autorin und Autor
Jeanette
Wenzel, 1971 in Nürnberg geboren. Ausbildung zur Krankenschwester
und Studium zur Diplompsychologin in Berlin. Seit 1995 verschiedene
Tätigkeiten in pflegerischen und psychosozialen Aufgabenfeldern, ab
2003 ehrenamtliche Mitarbeit im Hospizbereich. Seit 2004 psychotherapeutische
Arbeit im stationären und ambulanten Bereich im Rahmen der Weiterqualifizierung
zur Psychologischen Psychotherapeutin. Seit 2010 Approbation als psychologische
Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und Tätigkeit in einer Psychotherapeutischen
Praxis in Berlin Kreuzberg / Neukölln (Stand: März 2011) |
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Heinz
Kampmann, geboren 1965. Diplom-Psychologe. Studium der Psychologie
an der Freien Universität Berlin. Von 1999 bis 2002 Mitarbeiter im
Weglaufhaus »Villa Stöckle«. Derzeit Weiterqualifizierung
zum Psychologischen Psychotherapeuten mit begleitender Tätigkeit auf
einer Drogenentwöhnungsstation (Stand: 2004). |

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